Thomas Riess – Reiseblogger, Fotograf und Thailand-Experte.
Als Reiseblogger, Fotograf und Inhaber der Hochzeitsagentur heiraten-thailand.com kennt Thomas Riess die schönsten Orte aus erster Hand. Seit vielen Jahren lebt er in Thailand und teilt auf sonneaufderhaut.com seine Erfahrungen und Geheimtipps.
Warum Panaeng Curry so beliebt ist
Panaeng Curry – auf Thai Gaeng Panaeng (แกงพะแนง), auch Phanaeng oder Panang Curry geschrieben – zählt zu den bekanntesten Currygerichten Thailands. Auf den ersten Blick erinnert es durch seine rötliche Farbe an ein klassisches Red Curry, geschmacklich zeigt es jedoch einen ganz eigenen Charakter. Die Sauce ist besonders cremig, leicht süßlich und meist etwas milder als ein Red Curry, kann je nach Rezept aber durchaus eine angenehme mittlere Schärfe entwickeln.

Im Vergleich zum Grünen Curry (Gaeng Kiaw Wan) stehen bei Panaeng weniger frische Kräuteraromen und mehr die reichhaltige Kokosmilchbasis im Vordergrund. Gegenüber dem beliebten Massaman Curry wirkt Panaeng würziger und weniger süß, ohne dessen ausgeprägte Gewürznoten zu übernehmen.
Typisch für viele Panaeng-Rezepte ist eine feine nussige Note, die unter anderem durch die Verwendung von Erdnüssen oder erdnussähnlichen Aromen in der Currypaste entsteht. Zusammen mit Kokosmilch, Palmzucker und Kaffirlimettenblättern ergibt sich ein ausgewogenes Curry mit viel Tiefe und einem unverwechselbaren Geschmack.
Die bekannteste Variante ist Gaeng Panaeng Gai (แกงพะแนงไก่) mit Hühnchen. Ebenso beliebt sind Gaeng Panaeng Neua (แกงพะแนงเนื้อ) mit Rindfleisch und Gaeng Panaeng Moo (แกงพะแนงหมู) mit Schweinefleisch. Da sich das Gericht in weniger als 30 Minuten zubereiten lässt, gehört es auch außerhalb Thailands zu den beliebtesten Thai-Currys für die heimische Küche.
Wenn du Lust auf ein Stück Thailand aus dem eigenen Wok hast, findest du direkt im Anschluss unser authentisches Rezept. Danach nehmen wir dich mit auf eine kulinarische Reise durch die Geschichte, Zutaten und Besonderheiten des Panaeng Currys.
Wo bekomme ich die Zutaten für Panaeng Curry?
Die meisten Zutaten für Panaeng Curry findest du heute problemlos in gut sortierten Asia-Märkten oder online. Besonders Panaeng Curry Paste, Kaffirlimettenblätter, Fischsauce und Palmzucker gehören mittlerweile zum Standardsortiment vieler Asiashops.
Für dieses Rezept empfehlen wir eine fertige Panaeng-Paste, da sie die Zubereitung deutlich vereinfacht und trotzdem ein authentisches Ergebnis ermöglicht. Kokosmilch mit hohem Fettgehalt, Jasminreis und Fischsauce sind inzwischen auch in vielen Supermärkten erhältlich.
Gaeng Panaeng Gai – Das Rezept mit Hühnchen
Für unser Panaeng Curry verwenden wir Hähnchenbrust, da sie leicht erhältlich ist, schnell gart und das Gericht angenehm unkompliziert macht. In Kombination mit der cremigen Kokosmilch und der aromatischen Panaeng-Paste entsteht ein ausgewogenes Curry mit der typischen Mischung aus milder Schärfe, leichter Süße und feinen Zitrusnoten.
Die Kaffirlimettenblätter sorgen dabei für das charakteristische Aroma und sollten nach Möglichkeit nicht weggelassen werden. Zusammen mit der nussigen Würze der Currypaste verleihen sie dem Panaeng Curry seinen unverwechselbaren Geschmack, der es deutlich von Rotem, Grünem oder Gelbem Curry unterscheidet.
Gaeng Panaeng Gai – Panaeng Curry mit Hühnchen
Cremiges thailändisches Curry mit Hühnchen, Kokosmilch und Kaffirlimettenblättern. Panaeng Curry ist meist etwas milder und dickflüssiger als ein klassisches Rotes Curry und überzeugt mit seinem ausgewogenen, leicht nussigen Aroma.

Kategorie: Hauptgereicht
Küche: Thailändisch
Schwierigkeit: Einfach
Portionen
2 Portionen
Zubereitungszeit
15 Minuten
Kochzeit
15 Minuten
Kalorien
575–625 kcal
Zutaten:
- 400 ml Kokosmilch (mindestens 17 % Fettgehalt)
- 2–3 EL Panaeng-Currypaste
- 300 g Hähnchenbrust, in mundgerechte Stücke geschnitten
- 50–100 ml Wasser oder Hühnerbrühe (optional)
- 6 Kaffirlimettenblätter, fein geschnitten
- 1 EL Fischsauce
- 1 EL Palmzucker
- 1 rote oder grüne Chili, in feine Streifen geschnitten
- Jasminreis zum Servieren
Vorbereitungen
- Den Jasminreis kochen und warm halten.
- Die Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden.
- Die Kaffirlimettenblätter in feine Streifen schneiden.
- Die Chilischote für die Garnitur vorbereiten.
- Die Kokosmilch nicht schütteln, damit sich die Kokoscreme für das Anbraten der Currypaste verwenden lässt.
Zubereitung
1. Kokosmilch erhitzen
Die Kokosmilch nicht schütteln. Die dicke Kokoscreme von der Oberfläche entnehmen und in einem Wok oder einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Nach einigen Minuten beginnt sich das Kokosöl leicht abzusetzen.
2. Currypaste anbraten
Die Panaeng-Currypaste zur Kokoscreme geben und 2–3 Minuten unter Rühren anbraten, bis sie intensiv duftet und sich die Aromen entfalten.
3. Hühnchen hinzufügen
Die Hähnchenbrust in die Currypaste geben und kurz anbraten, bis die Außenseite ihre rohe Farbe verliert.
4. Curry fertig garen
Die restliche Kokosmilch hinzufügen und alles 6–8 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft köcheln lassen. Die Hähnchenbrust sollte gerade eben durchgegart sein, damit sie saftig bleibt.
5. Abschmecken
Fischsauce und Palmzucker einrühren. Das Curry sollte eine ausgewogene Balance aus Würze, leichter Süße und angenehmer Schärfe besitzen.
6. Servieren
Die Hälfte der Kaffirlimettenblätter in die Sauce geben und kurz ziehen lassen. Mit Jasminreis servieren und mit den restlichen Kaffirlimettenblättern sowie den Chilistreifen garnieren.
Tipps für ein gelungenes Panaeng Curry
Kokosmilch mit hohem Fettgehalt verwenden
Je fettreicher die Kokosmilch, desto cremiger wird die Sauce und desto besser lassen sich die Aromen der Currypaste entwickeln.
Kaffirlimettenblätter nicht weglassen
Sie verleihen dem Curry sein charakteristisches frisches Zitrusaroma und gehören zu den wichtigsten Zutaten des Gerichts.
Die Sauce sollte dick und cremig sein
Panaeng Curry wird traditionell etwas konzentrierter serviert als Grünes oder Rotes Curry.
Varianten
Gaeng Panaeng Neua – mit Rindfleisch
Statt Hühnchen kann Rindfleisch aus Hüfte oder Schulter verwendet werden. Die Garzeit erhöht sich je nach Fleischstück auf etwa 25–40 Minuten.
Gaeng Panaeng Moo – mit Schweinefleisch
Besonders beliebt sind Schweineschulter oder Schweinenacken. Das Fleisch bleibt saftig und harmoniert hervorragend mit der cremigen Sauce.
Die wichtigsten Zutaten für Panaeng Curry
Für den typischen Geschmack von Panaeng Curry sind nur wenige Zutaten entscheidend. Gemeinsam sorgen sie für die cremige Konsistenz, die ausgewogene Würze und die charakteristischen Aromen dieses beliebten Thai-Currys.

Panaeng-Paste (Nam Prik Gaeng Panaeng)
Sie bildet die geschmackliche Grundlage des Gerichts. Im Vergleich zur roten Currypaste ist sie meist etwas milder und besitzt die für Panaeng typischen würzigen und leicht nussigen Aromen.
Kokosmilch
Eine hochwertige Kokosmilch mit hohem Fettgehalt sorgt für die cremige Konsistenz der Sauce und verbindet die Aromen der Currypaste zu einem harmonischen Gesamtbild.
Hühnchen, Rindfleisch oder Schweinefleisch
Je nach Variante wird Panaeng Curry mit unterschiedlichen Fleischsorten zubereitet. Besonders beliebt sind Hühnchen (Gaeng Panaeng Gai), Rindfleisch (Gaeng Panaeng Neua) und Schweinefleisch (Gaeng Panaeng Moo).
Kaffirlimettenblätter (Bai Makrut)
Sie verleihen dem Curry sein typisches frisches Zitrusaroma und gehören zu den wichtigsten Zutaten eines authentischen Panaeng Currys.
Palmzucker und Fischsauce
Diese beiden Zutaten sorgen für die klassische thailändische Balance aus Süße und Würze. Erst ihr Zusammenspiel verleiht der Sauce ihren runden Geschmack.
Rote Chili als Garnitur
Fein geschnittene Chilistreifen werden häufig zum Servieren verwendet und sorgen für einen farblichen Akzent auf dem fertigen Gericht.
Jasminreis
Traditionell wird Panaeng Curry mit Jasminreis serviert. Der duftende Reis passt hervorragend zur cremigen Sauce und ist die klassische Beilage in Thailand.
Unser Küchentipp
Panaeng Curry gehört zu den Thai-Gerichten, die sich auch zu Hause schnell und unkompliziert zubereiten lassen. Gerade bei der Currypaste lohnt es sich jedoch, vorsichtig zu dosieren. Je nach Hersteller unterscheiden sich Schärfe und Salzgehalt teilweise deutlich. Taste dich daher lieber schrittweise an die gewünschte Intensität heran, anstatt direkt zu viel Paste zu verwenden.
Auch bei der Fischsauce sind unsere Mengenangaben bewusst eher zurückhaltend gewählt. Nicht jeder mag den kräftigen und sehr würzigen Geschmack, den Fischsauce dem Gericht verleiht. Wer es intensiver mag, kann beim Abschmecken jederzeit noch etwas Fischsauce hinzufügen.
Für unsere Thai-Gerichte verwenden wir am liebsten die Fischsauce von Mega Chef, die aus unserer Sicht ein ausgewogenes Aroma besitzt und sich gut für Currys und andere Gerichte der thailändischen Küche eignet.
Die Geschichte von Gaeng Panaeng
Panaeng Curry gehört zu den traditionsreichsten Currygerichten Thailands. Eines der ältesten bekannten Rezepte findet sich im Kochbuch „Tam Raa Kap Khao“ (ตำราคับข้าว) aus dem Jahr 1889, das als eines der ersten gedruckten Kochbücher Thailands gilt. Darin wird Panaeng bereits als eigenständiges Gericht beschrieben – damals überwiegend mit Rindfleisch zubereitet.
Die Herkunft des Namens „Panaeng“ ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Einige Historiker vermuten einen Zusammenhang mit der malaysischen Insel Penang, die über Jahrhunderte ein wichtiges Handelszentrum in Südostasien war. Andere sehen den Ursprung des Namens in der thailändischen Sprache selbst. Eine gesicherte Erklärung gibt es bislang nicht.
Traditionell stammt Panaeng aus der zentralthailändischen Küche und wurde häufig zu besonderen Anlässen serviert. Die Currypaste wurde von Hand im Steinmörser hergestellt – ein aufwendiger Prozess, der viel Erfahrung und Zeit erforderte. Heute machen fertige Currypasten die Zubereitung deutlich einfacher, ohne dass der typische Charakter des Gerichts verloren geht.
Bis heute zählt Panaeng Curry zu den beliebtesten Thai-Currys. Seine cremige Konsistenz, die ausgewogene Würze und die feinen Aromen von Kokosmilch und Kaffirlimettenblättern machen es zu einem festen Bestandteil der thailändischen Küche.
Die Panaeng Curry Paste – Was sie besonders macht
Die Panaeng-Paste (Nam Prik Gaeng Panaeng, น้ำพริกแกงพะแนง) ähnelt auf den ersten Blick der roten Currypaste, unterscheidet sich jedoch durch ihre ausgewogenere Würze und die leicht nussigen Aromen, für die das Panaeng Curry bekannt ist. Viele traditionelle Rezepte enthalten geröstete Erdnüsse oder nutzen deren Aroma als wichtigen Bestandteil der Paste.

Zu den typischen Zutaten gehören getrocknete rote Chilischoten, Zitronengras, Galgant, Kaffirlimettenrinde, Korianderwurzeln, Schalotten, Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriandersamen und Garnelenpaste. Im Vergleich zur roten Currypaste werden häufig weniger Chilis verwendet, wodurch Panaeng meist etwas milder ausfällt.
Traditionell wird die Currypaste im Steinmörser hergestellt. Dabei werden die Zutaten nach und nach zu einer feinen Paste verarbeitet, wodurch sich die Aromen besonders gut verbinden. Heute greifen viele Thai-Haushalte und Restaurants auf fertige Currypasten zurück, die eine schnelle und unkomplizierte Zubereitung ermöglichen.
Für die heimische Küche sind fertige Panaeng-Pasten aus dem Asiashop eine gute Wahl. Bewährte Marken wie Mae Ploy oder Maesri liefern zuverlässige Ergebnisse und bilden eine solide Grundlage für ein authentisches Panaeng Curry.
Wer keine Panaeng-Paste bekommt, kann ersatzweise rote Currypaste verwenden und diese mit etwas gemahlenen, gerösteten Erdnüssen ergänzen. Das Ergebnis entspricht zwar nicht vollständig dem Original, kommt dem typischen Geschmack jedoch recht nahe.
Was Panaeng Curry von anderen Thai-Currys unterscheidet
Der größte Unterschied zu Grünem Curry oder Rotem Curry liegt in der Konsistenz. Panaeng wird traditionell mit weniger Flüssigkeit zubereitet und besitzt dadurch eine deutlich cremigere und konzentriertere Sauce. Statt einer eher suppenartigen Currybasis entsteht ein reichhaltiges Curry, das sich eng um Fleisch und Gemüse legt.
Typisch für Panaeng ist außerdem die ausgewogene Balance aus Kokosmilch, Currypaste, Palmzucker und Fischsauce. Die Schärfe steht meist weniger im Vordergrund als bei einem Grünen Curry, während die Sauce aromatischer und etwas voller wirkt als bei vielen anderen Thai-Currys.
Ein weiteres Merkmal sind die fein geschnittenen Kaffirlimettenblätter, die erst gegen Ende der Zubereitung hinzugefügt werden. Sie sorgen für die frischen Zitrusnoten, die dem cremigen Curry seinen charakteristischen Geschmack verleihen.
Gerade diese Kombination aus cremiger Konsistenz, milder bis mittlerer Schärfe und den typischen Aromen von Kokosmilch und Kaffirlimette macht Panaeng Curry zu einem der beliebtesten Currygerichte Thailands.
Panaeng Curry vs. Rotes Curry – Wo liegen die Unterschiede?
Panaeng Curry und Rotes Curry (Gaeng Pet) gehören zu den bekanntesten Currygerichten Thailands und werden aufgrund ihrer ähnlichen Farbe häufig miteinander verwechselt. Tatsächlich unterscheiden sie sich jedoch sowohl in der Konsistenz als auch im Geschmack.
Rotes Curry wird meist mit mehr Flüssigkeit zubereitet und besitzt eine eher dünnflüssige Sauce. Zudem steht die Schärfe häufig stärker im Vordergrund. Typische Zutaten wie Thai-Basilikum und Bambussprossen sorgen für ein frisches und aromatisches Geschmacksbild.
Panaeng Curry hingegen wird traditionell etwas dicker und cremiger gekocht. Die Sauce ist konzentrierter und umhüllt Fleisch oder Gemüse stärker. Geschmacklich wirkt Panaeng oft milder als Rotes Curry und besitzt eine leicht süßliche sowie dezent nussige Note.
Ein weiterer Unterschied liegt in der Currypaste. Obwohl beide Currys ähnliche Grundzutaten verwenden, enthält die Panaeng-Paste häufig zusätzliche Gewürze und je nach Rezept auch geröstete Erdnüsse oder entsprechende Aromen. Dadurch erhält das Curry seine typische Cremigkeit und seinen unverwechselbaren Charakter.
Wer es etwas schärfer und leichter mag, greift häufig zum Roten Curry. Wer eine besonders cremige Sauce und ausgewogene Aromen bevorzugt, wird meist beim Panaeng Curry fündig.
Panaeng Varianten der Thai-Küche – Klassisch und modern
Panaeng Curry wird in Thailand mit unterschiedlichen Fleischsorten und Zutaten zubereitet. Die Basis aus Panaeng-Paste, Kokosmilch und Kaffirlimettenblättern bleibt dabei gleich, während Fleisch, Meeresfrüchte oder Gemüse dem Gericht jeweils einen eigenen Charakter verleihen. Hier sind die bekanntesten Varianten im Überblick:
Gaeng Panaeng Gai (แกงพะแนงไก่) – Panaeng Curry mit Hühnchen
Die beliebteste und am einfachsten zuzubereitende Variante. Hühnchen harmoniert hervorragend mit der cremigen Sauce und nimmt die Aromen der Currypaste besonders gut auf. Da das Fleisch schnell gart, eignet sich diese Version ideal für den Alltag und für alle, die Panaeng Curry zum ersten Mal selbst kochen möchten.
Gaeng Panaeng Neua (แกงพะแนงเนื้อ) – Panaeng Curry mit Rindfleisch
Rindfleisch gilt als eine der traditionellsten Varianten des Panaeng Currys. Besonders geeignet sind Stücke aus Schulter oder Hüfte, die langsam in der Sauce garen und dadurch besonders zart werden. Das Ergebnis ist ein kräftiges und aromatisches Curry mit viel Tiefe.
Gaeng Panaeng Moo (แกงพะแนงหมู) – Panaeng Curry mit Schweinefleisch
Diese Variante ist in Thailand weit verbreitet und wird häufig mit Schweineschulter oder Schweinebauch zubereitet. Durch den höheren Fettanteil entsteht eine besonders reichhaltige Sauce, die hervorragend mit den würzigen Aromen der Panaeng-Paste harmoniert.
Gaeng Panaeng Goong (แกงพะแนงกุ้ง) – Panaeng Curry mit Garnelen
Vor allem in Küstenregionen und auf Inseln findet man Panaeng Curry häufig mit Garnelen oder anderen Meeresfrüchten. Die Garnelen benötigen nur wenige Minuten Garzeit und passen hervorragend zur cremigen Kokosmilchsauce.
Vegetarisches Panaeng Curry
Auch ohne Fleisch lässt sich ein aromatisches Panaeng Curry zubereiten. Fester Tofu, Pilze oder verschiedene Gemüsesorten bilden eine gute Grundlage. Wichtig ist die Verwendung einer vegetarischen oder veganen Currypaste ohne Garnelenpaste. Statt Fischsauce kann Sojasauce oder helle Pilzsauce verwendet werden.
Panaeng Curry mit Gemüse
Beliebte Gemüsesorten sind Paprika, Zuckerschoten, Brokkoli, grüne Bohnen oder kleine Thai-Auberginen. Sie können entweder als Hauptzutat oder ergänzend zu Fleisch und Tofu verwendet werden. Damit das Gemüse bissfest bleibt, wird es erst gegen Ende der Garzeit hinzugefügt.
Wo kann man Panaeng Curry in Thailand essen?
Panaeng Curry gehört zu den klassischen Gerichten der thailändischen Küche und wird in vielen lokalen Restaurants, Curry-Restaurants (Ran Khao Gaeng) und traditionellen Garküchen angeboten. Besonders häufig findet man es dort, wo täglich mehrere frische Currys zubereitet und zusammen mit Reis serviert werden.
Im Vergleich zu Grünem Curry oder Rotem Curry steht Panaeng nicht überall auf der Speisekarte, da die dickere und cremigere Sauce etwas aufwendiger in der Zubereitung ist. Wer authentisches Panaeng Curry probieren möchte, sollte daher nach Restaurants Ausschau halten, die sich auf traditionelle Thai-Gerichte spezialisiert haben.
Serviert wird Panaeng meist mit Hühnchen, Schweinefleisch oder Rindfleisch und einer Portion Jasminreis. Je nach Region und Restaurant kostet eine Portion in der Regel zwischen 1200 und 180 Baht.
Unser Tipp: Besonders gut schmeckt Panaeng Curry frisch zubereitet zur Mittagszeit, wenn die Currys des Tages noch warm aus der Küche kommen.
Wie wird Panaeng Curry serviert?
Panaeng Curry wird wie viele andere Thai Currys traditionell mit Jasminreis serviert. Der Reis nimmt die cremige Sauce auf und sorgt für eine ausgewogene Balance zu den würzigen Aromen des Currys.
Anders als viele westliche Currygerichte wird Panaeng häufig zusammen mit weiteren Speisen gegessen. Auf dem Tisch stehen dann oft mehrere Gerichte wie Currys, Wokgerichte, Suppen oder Salate, die gemeinsam mit Reis geteilt werden.
Typisch für Panaeng Curry sind fein geschnittene Kaffirlimettenblätter als Garnitur. Sie verleihen dem Gericht sein charakteristisches frisches Zitrusaroma. Je nach Restaurant oder Region werden zusätzlich rote Chilistreifen zur Dekoration verwendet.
Durch seine cremige Konsistenz und die ausgewogene Würze zählt Panaeng Curry zu den beliebtesten Reisgerichten der thailändischen Küche.
Warum du Panaeng Curry probieren solltest
Panaeng Curry gehört zu den beliebtesten thailändischen Currys und ist für viele Reisende der ideale Einstieg in die Welt der Thai Currys. Im Vergleich zu Grünem oder Rotem Curry steht hier weniger die Schärfe im Vordergrund, sondern das harmonische Zusammenspiel von Kokosmilch, Currypaste, Palmzucker, Fischsauce und Kaffirlimettenblättern.
Ob mit Hühnchen, Rindfleisch, Schweinefleisch oder in einer vegetarischen Variante – Panaeng Curry lässt sich vielseitig zubereiten und gelingt mit den richtigen Zutaten auch zu Hause erstaunlich einfach. Gerade die Kombination aus cremiger Sauce und frischen Zitrusnoten macht dieses Gericht zu einem echten Klassiker der thailändischen Küche.
Wenn du Thai-Currys magst oder nach einem authentischen Rezept suchst, das sich unkompliziert nachkochen lässt, solltest du Panaeng Curry unbedingt ausprobieren.
FAQ – Häufige Fragen zu Panaeng Curry
Wie schmeckt Panaeng Curry?
Panaeng Curry besitzt einen cremigen, würzigen und leicht süßlichen Geschmack. Im Vergleich zu Rotem Curry ist die Sauce meist etwas milder und deutlich konzentrierter. Typisch sind die Aromen von Kokosmilch, Currypaste, Palmzucker und Kaffirlimettenblättern, die dem Gericht seinen charakteristischen Geschmack verleihen.
Was ist der Unterschied zwischen Panaeng Curry und Rotem Curry?
Panaeng Curry wird traditionell etwas dicker und cremiger zubereitet als Rotes Curry. Die Sauce ist konzentrierter und besitzt oft eine leicht süßliche sowie dezent nussige Note. Rotes Curry enthält meist mehr Flüssigkeit und wirkt insgesamt etwas schärfer.
Ist Panaeng Curry scharf?
Panaeng Curry gilt in der Regel als milder als Grünes Curry und viele Varianten des Roten Currys. Die tatsächliche Schärfe hängt jedoch von der verwendeten Currypaste und der Menge ab. Wer es milder mag, kann etwas mehr Kokosmilch verwenden.
Welche Currypaste verwendet man für Panaeng Curry?
Für ein authentisches Ergebnis empfiehlt sich eine spezielle Panaeng-Currypaste aus dem Asiashop. Bewährte Marken sind beispielsweise Mae Ploy oder Maesri. Alternativ kann rote Currypaste verwendet und mit etwas gemahlenen, gerösteten Erdnüssen ergänzt werden.
Kann man Panaeng Curry vegetarisch zubereiten?
Ja. Hühnchen oder Fleisch können durch festen Tofu, Pilze oder zusätzliches Gemüse ersetzt werden. Wichtig ist, eine vegetarische oder vegane Currypaste ohne Garnelenpaste zu verwenden. Statt Fischsauce eignet sich Sojasauce als Alternative.
Kann man Panaeng Curry einfrieren?
Ja, Panaeng Curry lässt sich problemlos einfrieren und hält sich im Gefrierfach mehrere Monate. Zum Auftauen am besten langsam im Kühlschrank auftauen und anschließend vorsichtig erwärmen.
Kann man Kaffirlimettenblätter ersetzen?
Kaffirlimettenblätter sind für das typische Aroma verantwortlich und nur schwer vollständig zu ersetzen. Falls sie nicht verfügbar sind, können etwas Limettenabrieb und ein Spritzer Limettensaft eine ähnliche Frische ins Gericht bringen.
Was passt zu Panaeng Curry?
Traditionell wird Panaeng Curry mit Jasminreis serviert. Dazu passen außerdem frisches Gemüse oder weitere thailändische Gerichte, die gemeinsam in der Tischmitte geteilt werden.
Was bedeutet der Name Panaeng?
Die genaue Herkunft des Namens ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Einige Historiker vermuten einen Zusammenhang mit der malaysischen Insel Penang, andere sehen den Ursprung in der thailändischen Sprache. Eine gesicherte Erklärung gibt es bislang nicht.

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