Thomas Riess – Reiseblogger, Fotograf und Thailand-Experte.
Als Reiseblogger, Fotograf und Inhaber der Hochzeitsagentur heiraten-thailand.com kennt Thomas Riess die schönsten Orte aus erster Hand. Seit vielen Jahren lebt er in Thailand und teilt auf sonneaufderhaut.com seine Erfahrungen und Geheimtipps.
Warum gehört Gaeng Keow Wan zu den beliebtesten Currys Thailands?
Grünes Curry – auf Thai Gaeng Kiaw Wan (แกงเขียวหวาน), auch als Gaeng Keow Wan, Kaeng Khiao Wan oder Green Curry bekannt – gehört zu den beliebtesten Gerichten der thailändischen Küche. Die Kombination aus grüner Currypaste, Kokosmilch, Hühnchen, Thai-Auberginen und frischem Thai-Basilikum sorgt für einen Geschmack, der gleichzeitig würzig, cremig und leicht süßlich ist. Die bekannteste Variante ist Gaeng Kiaw Wan Gai (แกงเขียวหวานไก่) mit Hühnchen. Daneben sind auch Versionen mit Rindfleisch oder Tofu weit verbreitet.

Im Vergleich zu vielen anderen Thai-Currys wird Grünes Curry meist etwas süßer und cremiger zubereitet. Die grüne Currypaste liefert Schärfe und Kräuteraromen, während Kokosmilch für eine angenehme Balance sorgt. Thai-Auberginen, Kaffirlimettenblätter und Thai-Basilikum geben dem Gericht seinen typischen Charakter.
In Thailand gehört Grünes Curry zu den Gerichten, die sowohl in einfachen Garküchen als auch in Restaurants auf der Speisekarte stehen. Serviert wird es traditionell mit Jasminreis, der die würzige Sauce perfekt aufnimmt.
In diesem Artikel erfährst du mehr über die Geschichte des Grünen Currys, die verschiedenen Schreibweisen von Gaeng Kiaw Wan, die wichtigsten Zutaten und natürlich das originale Rezept für Gaeng Kiaw Wan Gai mit Hühnchen, so wie wir es auf Koh Samui am liebsten zubereiten.
Die grüne Currypaste – Das Herzstück des Gerichts
Der Charakter eines Grünen Currys wird maßgeblich von der Currypaste bestimmt. Sie sorgt für die typische Farbe, die Schärfe und die frischen Kräuteraromen, die Gaeng Kiaw Wan von anderen Thai-Currys unterscheiden. Traditionell wird die Paste in einem Steinmörser hergestellt, wodurch die ätherischen Öle der Zutaten besonders gut freigesetzt werden.
Zu den wichtigsten Zutaten einer grünen Currypaste gehören:
- Grüne Chilischoten – sie verleihen der Paste ihre Farbe und Schärfe.
- Zitronengras (Ta-Khrai, ตะไคร้) – sorgt für frische Zitrusnoten.
- Galgant (Kha, ข่า) – bringt eine würzige, leicht harzige Tiefe.
- Kaffirlimettenschale (Makrut, มะกรูด) – liefert intensive Zitrusaromen.
- Korianderwurzeln (Rak Phak Chi, รากผักชี) – eine klassische Zutat vieler Thai-Currypasten.
- Schalotten und Knoblauch – bilden die aromatische Basis.
- Garnelenpaste (Kapi, กะปิ) – sorgt für Umami und macht traditionelle Currypasten nicht vegetarisch.
Frisch hergestellte Currypaste besitzt meist ein intensiveres Aroma als industriell produzierte Varianten. Für die heimische Küche sind hochwertige Pasten aus dem Asiashop jedoch eine gute Alternative. Besonders die Marken Mae Ploy und Maesri werden von vielen Thailand-Fans und Hobbyköchen verwendet und liefern zuverlässige Ergebnisse.
Gaeng Kiaw Wan Gai – Grünes Curry mit Hühnchen selber zubereiten
Grünes Curry zu Hause zu kochen ist weit weniger einschüchternd als die exotische Zutatenliste vermuten lässt. Mit einer guten Paste aus dem Asiashop, Kokosmilch mit hohem Fettgehalt und frischen Kaffirlimettenblättern sowie Thai-Basilikum ist ein sehr gutes Ergebnis in 25 Minuten auf dem Tisch. Das Wichtigste ist die Technik: Die Kokosmilch zuerst cracken lassen, dann die Paste darin anbraten – dieser Schritt macht den Unterschied zwischen einer flachen Sauce und einem echten Gaeng Kiaw Wan.
Wir kochen dieses Curry auf Koh Samui regelmäßig und haben über die Zeit unsere liebste Kombination gefunden: Hühnchenschenkel statt Brust (saftiger), kleine Thai-Auberginen (bitternoten, die die Süße ausbalancieren), Zuckerschoten für Farbe und Biss, und großzügig Thai-Basilikum am Ende. Die Kaffirlimettenblätter lassen wir beim Servieren im Topf – wer sie beim Essen findet, fischt sie heraus.
Rezept für Grünes Curry mit Hühnchen (Gaeng Kiaw Wan Gai)
Cremiges grünes Thai-Curry mit zartem Hühnchen, Thai-Auberginen und frischem Thai-Basilikum. Die Kombination aus grüner Currypaste, Kokosmilch und aromatischen Kräutern macht Gaeng Kiaw Wan zu einem der bekanntesten Gerichte der thailändischen Küche.

Kategorie: Hauptgericht
Küche: Thailändisch
Schwierigkeit: Einfach
Portionen
2 Portionen
Zubereitungszeit
15 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Kalorien
ca. 750-850 kcal ohne Reis
Zutaten:
- 400 ml Kokosmilch (mindestens 17 % Fettgehalt), Dose nicht schütteln
- 2–3 EL grüne Currypaste (Nam Prik Gaeng Kiaw Wan)
- 300 g Hühnchenschenkel ohne Knochen oder Hähnchenbrust, in mundgerechte Stücke geschnitten
- 150 ml Hühnerbrühe oder Wasser
- 150–200 g Thai-Auberginen, geviertelt
- 1 Kartoffel, optional
- 100 g lange Bohnen (Thua Fak Yao, ถั่วฝักยาว), in 3–4 cm lange Stücke geschnitten
- 4 Kaffirlimettenblätter, leicht zerrissen
- 1 großes Bündel Thai-Basilikum (Horapa), nur die Blätter
- 1 EL Fischsauce
- 1 EL Sojasauce
- 1 TL Salz
- 1–2 TL Palmzucker
- 2 rote Chilischoten, in feine Streifen geschnitten
- 1–2 EL Erbsenauberginen (Ma Kheua Phuang)
- Jasminreis zum Servieren
Zubereitung / Kochanleitung
1. Kokosmilch vorbereiten
Die Dose Kokosmilch nicht schütteln. Die dicke Kokoscreme von der Oberfläche (ca. 4–5 EL) in einen Topf oder Wok geben und bei mittlerer Hitze erhitzen. Nach einigen Minuten beginnt sich das Kokosfett leicht von der Flüssigkeit zu trennen.
2. Currypaste anbraten
Die grüne Currypaste zur Kokoscreme geben und 2–3 Minuten unter Rühren anbraten. Die Paste soll intensiv duften und sich gut mit dem Kokosfett verbinden.
Optional: Wir geben an dieser Stelle gerne eine geschälte und in mundgerechte Stücke geschnittene Kartoffel hinzu. Kartoffeln gehören zwar nicht zu den klassischen Zutaten eines Grünen Currys, harmonieren aber sehr gut mit der würzigen Currysauce und nehmen die Aromen besonders gut auf. Die Kartoffelstücke können anschließend gemeinsam mit dem Curry garen, bis sie weich sind.
3. Hühnchen hinzufügen
Die Hühnchenstücke in den Topf geben und etwa 2 Minuten in der Currypaste wenden, bis sie außen ihre rohe Farbe verlieren.
4. Curry köcheln lassen
Die restliche Kokosmilch, Hühnerbrühe und die Kaffirlimettenblätter hinzufügen. Alles kurz aufkochen und anschließend die Hitze reduzieren. Das Curry 8–10 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Hühnchen fast gar ist.
5. Gemüse hinzufügen
Thai-Auberginen, die optionalen Erbsenauberginen und die langen Bohnen hinzufügen. Das Curry weitere 4–5 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Auberginen weich und die Bohnen gar, aber noch leicht bissfest sind.
6. Abschmecken
Mit Fischsauce, Sojasauce etwas Salz und Palmzucker würzen. Die Sauce sollte eine ausgewogene Balance aus Schärfe, leichter Süße und cremiger Kokosmilch besitzen.
7. Thai-Basilikum unterheben
Den Topf vom Herd nehmen. Die Blätter des Thai-Basilikums unterheben und nur wenige Sekunden in der heißen Sauce ziehen lassen, bis sie leicht zusammenfallen.
8. Servieren
Das Grüne Curry in Schalen anrichten und mit den roten Chilistreifen garnieren. Zusammen mit frisch gekochtem Jasminreis servieren.
In Thailand wird Gaeng Kiaw Wan traditionell mit Reis gegessen, der die würzige Kokosmilchsauce aufnimmt und einen angenehmen Ausgleich zur Schärfe schafft.
Notizen
Tipp 1 – Kokosmilch nicht schütteln
Für die traditionelle Zubereitung wird zunächst die dicke Kokoscreme von der Oberfläche verwendet. Dadurch lassen sich die Aromen der Currypaste besonders gut entfalten.
Tipp 2 – Der richtige Basilikum
Verwende Thai Basilikum (Horapa) und nicht Heiligen Basilikum (Kra Pao). Beide Kräuter haben ein völlig unterschiedliches Aroma.
Tipp 3 – Schärfe anpassen
Die Schärfe hängt vor allem von der verwendeten Currypaste ab. Wer es milder mag, kann etwas zusätzliche Kokosmilch hinzufügen.
Tipp 4 – Nicht zu stark kochen
Das Curry sollte nur sanft köcheln. Starkes Kochen kann dazu führen, dass die Kokosmilch ihre feine Konsistenz verliert.
Tipp aus unserer Küche auf Koh Samui:
Die Balance aus Schärfe, Süße und Cremigkeit lässt sich bis kurz vor dem Servieren noch gut anpassen. Wer es milder mag, gibt etwas zusätzliche Kokosmilch hinzu. Für mehr Intensität kann vorsichtig etwas weitere Currypaste eingerührt werden.
Die Zutaten von Gaeng Kiaw Wan – und was man wissen sollte
Grüne Currypaste (Nam Prik Gaeng Kiaw Wan) ist die wichtigste Zutat. Mae Ploy und Maesri sind die verlässlichsten Marken aus dem Asiashop – beide deutlich besser als Supermarkt-Alternativen. Wer die Paste selbst herstellen möchte, braucht frische grüne Chilischoten, Zitronengras, Galgant, Kaffirlimettenrinde, Korianderwurzeln, Schalotten, Knoblauch und Garnelenpaste – alles im Steinmörser gestampft, bis eine homogene, intensiv duftende Masse entsteht.
Kokosmilch – mit hohem Fettgehalt, mindestens 17–18% – ist die Basis der Sauce. Chaokoh, Aroy-D oder Mae Ploy aus dem Asiashop sind verlässlich. Die Dose vor dem Öffnen nicht schütteln, damit sich die dicke Kokosmilchcrème oben absetzt – diese Crème wird zuerst in den Topf gegeben, um die Paste darin anzubraten.
Hühnchenschenkel ohne Knochen sind die beste Einlage – saftiger als Brust, verzeihen längere Garzeit, nehmen die Aromen des Currys tiefer auf. In mundgerechte Stücke schneiden, nicht zu klein.
Thai-Auberginen (Ma Kheua Pro, มะเขือเปราะ) sind kleine, runde, hellgrüne Auberginen, die in Thailand typischerweise in grünem Curry verwendet werden. Ihr leicht bitterer Geschmack und ihre feste Textur machen sie zum perfekten Gegenpol zur süßen Kokosmilchsauce. In Asiashops gelegentlich frisch erhältlich; normale Aubergine in kleine Würfel geschnitten ist kein schlechter Ersatz.
Lange Bohnen (Thua Fak Yao, ถั่วฝักยาว) gehören zu den typischen Gemüsesorten vieler Thai-Currys. Sie bleiben auch nach dem Garen leicht knackig und bringen eine frische, leicht süßliche Note ins Curry. In Deutschland sind sie in vielen Asiashops erhältlich. Als Ersatz können grüne Bohnen verwendet werden, wobei diese meist etwas länger gegart werden müssen.
Thai-Basilikum (Horapa, โหระพา) kommt ganz am Ende in das fertige Curry – nur wenige Sekunden vor dem Servieren. Er soll leicht zusammenfallen und sein blumig-anisartiges Aroma freigeben, aber nicht vollständig weich werden. Heiliger Basilikum (Kra Pao) ist kein gleichwertiger Ersatz – er hat ein anderes Aroma und gibt dem Curry einen anderen Charakter.
Kaffirlimettenblätter (Bai Makrut, ใบมะกรูด) werden ganz oder leicht zerrissen in die Sauce gegeben und mitgekocht. Sie geben dem Curry ihre charakteristische blumig-zitrusartige Note. Sie werden nicht gegessen – beim Servieren in der Schüssel lassen oder herausfischen.
Fischsauce (Nam Pla) und Palmzucker sind die Würzelemente – Fischsauce für Salz und Umami, Palmzucker für Tiefe und die leichte Süße, die dem Curry seinen Namen gibt. Sparsam einsetzen und am Ende abschmecken.
Green Curry, Gaeng Kiaw Wan oder Kaeng Khiao Wan – warum gibt es so viele Schreibweisen?
Das Grüne Curry wird auf Thai als แกงเขียวหวาน geschrieben. Da das Thailändische ein eigenes Schriftsystem verwendet, existieren verschiedene Umschriften in lateinischen Buchstaben.
Die häufigsten Schreibweisen sind:
- Gaeng Kiaw Wan – im deutschsprachigen Raum weit verbreitet
- Gaeng Keow Wan – häufig auf Speisekarten und Food-Blogs zu finden
- Kaeng Khiao Wan – offizielle Umschrift nach dem thailändischen RTGS-System
- Green Curry – internationale englische Bezeichnung
- Grünes Curry oder Grünes Thai-Curry – deutsche Bezeichnungen
Alle diese Namen beschreiben dasselbe Gericht.
Der thailändische Name Gaeng Kiaw Wan bedeutet wörtlich „grünes süßes Curry“. Das „süß“ bezieht sich dabei nicht auf einen hohen Zuckergehalt, sondern auf die ausgewogene Kombination aus Kokosmilch, Kräutern und Schärfe, die dieses Curry von vielen anderen Thai-Currys unterscheidet.
Für diesen Artikel verwenden wir hauptsächlich die Schreibweisen Grünes Curry und Gaeng Kiaw Wan, da diese im deutschsprachigen Raum am geläufigsten sind.
Die Geschichte des Grünen Currys – Jünger als viele andere Thai-Currys
Im Vergleich zu Klassikern wie Rotem Curry oder Massaman Curry gilt Grünes Curry als eine relativ junge Entwicklung der thailändischen Küche. Die ersten dokumentierten Rezepte stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert und werden der Region rund um Bangkok in Zentralthailand zugeschrieben.
Seinen charakteristischen Geschmack verdankt Gaeng Kiaw Wan der grünen Currypaste aus frischen grünen Chilischoten, die zusammen mit Kokosmilch, Thai-Basilikum und Thai-Auberginen die Grundlage des Gerichts bildet. Die Kombination aus würziger Schärfe, cremiger Kokosmilch und frischen Kräutern unterscheidet Grünes Curry bis heute von vielen anderen Thai-Currys.
Mit dem wachsenden Tourismus gewann Gaeng Kiaw Wan ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch international an Bekanntheit. Heute gehört Grünes Curry zu den bekanntesten Gerichten der thailändischen Küche und steht in Thai-Restaurants auf der ganzen Welt auf der Speisekarte.
Grünes Curry Varianten – Von Hühnchen bis vegetarisch
Gaeng Kiaw Wan Gai (แกงเขียวหวานไก่) – mit Hühnchen – ist die bekannteste und am häufigsten bestellte Variante. Hühnchen harmoniert hervorragend mit der cremigen Kokosmilchsauce und der würzigen grünen Currypaste. Diese Version stellen wir auch im Rezept vor.
Gaeng Kiaw Wan Neua (แกงเขียวหวานเนื้อ) – mit Rindfleisch – wird häufig mit dünn geschnittenen Rindfleischstreifen oder zarten Rindfleischwürfeln zubereitet. Das kräftigere Fleisch passt gut zur würzigen Currysauce.
Gaeng Kiaw Wan Goong (แกงเขียวหวานกุ้ง) – mit Garnelen – ist besonders in Küstenregionen beliebt. Die Garnelen garen schnell und passen hervorragend zu den frischen Kräuter- und Zitrusaromen des Currys.
Gaeng Kiaw Wan Ped (แกงเขียวหวานเป็ด) – mit Ente – ist eine beliebte Restaurantvariante. Das würzige Entenfleisch und die cremige Currysauce ergeben eine besonders aromatische Kombination.
Gaeng Kiaw Wan Luk Chin (แกงเขียวหวานลูกชิ้น) – mit Thai-Fleischbällchen – findet man häufig an Garküchen und in einfachen Restaurants. Oft werden Fleischbällchen auch mit Hühnchen kombiniert.
Gaeng Kiaw Wan Jay (แกงเขียวหวานเจ) oder Gaeng Kiaw Wan Tofu (แกงเขียวหวานเต้าหู้) ist die vegetarische beziehungsweise vegane Variante. Statt Fleisch werden Tofu, Pilze oder zusätzliches Gemüse verwendet. Für eine vegane Version muss auch die Currypaste ohne Garnelenpaste hergestellt werden.
Wie wird Grünes Curry in Thailand serviert?
Grünes Curry gehört zu den Klassikern der thailändischen Alltagsküche und wird in ganz Thailand gegessen. Man findet es sowohl in einfachen Curry-Reis-Restaurants (Ran Khao Gaeng) als auch in lokalen Restaurants und auf vielen Speisekarten touristischer Regionen.
Serviert wird Gaeng Kiaw Wan traditionell mit gedämpftem Jasminreis. Der Reis nimmt die cremige Currysauce auf und mildert gleichzeitig die Schärfe der grünen Currypaste. In Thailand wird das Curry häufig als Teil einer gemeinsamen Mahlzeit gegessen und zusammen mit weiteren Gerichten in die Mitte des Tisches gestellt.
Typische Zutaten wie Thai-Auberginen, Erbsenauberginen, Kaffirlimettenblätter und Thai-Basilikum bleiben dabei sichtbar in der Sauce und werden selbstverständlich mitgegessen. Besonders beliebt ist Grünes Curry als Mittag- oder Abendessen, oft zusammen mit einer Portion Reis und einem frischen Gemüsegericht.
Preislich liegt eine Portion Grünes Curry in einfachen Restaurants meist zwischen 60 und 120 Baht, je nach Region und verwendeter Einlage.
Fazit: Warum Grünes Curry zu den Klassikern der Thai-Küche gehört
Gaeng Kiaw Wan gehört zu den bekanntesten Gerichten der thailändischen Küche – und das aus gutem Grund. Die Kombination aus würziger grüner Currypaste, cremiger Kokosmilch, frischen Kräutern und aromatischen Gewürzen sorgt für einen Geschmack, der typisch Thailand ist und weltweit geschätzt wird.
Trotz seiner Beliebtheit bleibt Grünes Curry ein Gericht mit vielen regionalen und persönlichen Variationen. Jede Familie, jede Garküche und jedes Restaurant hat oft seine eigene Rezeptur und die Balance aus Schärfe, Süße und Kräuteraromen fällt entsprechend unterschiedlich aus.
Wer Grünes Curry bisher nur aus einem Thai-Restaurant in Deutschland kennt, sollte es unbedingt einmal in Thailand probieren. Mit frisch zubereiteter Currypaste, aromatischer Kokosmilch, Thai-Basilikum und den typischen Auberginen entwickelt das Gericht oft eine ganz andere Tiefe und Frische.
Mit dem passenden Rezept lässt sich Gaeng Kiaw Wan aber auch zu Hause sehr gut nachkochen. Die Zutaten sind heute in vielen Asiashops erhältlich und mit etwas Übung gelingt ein Grünes Thai Curry, das dem Original erstaunlich nahekommt.
FAQ – Häufige Fragen zu Grünem Curry
Was ist der Unterschied zwischen Green Curry, Gaeng Kiaw Wan und Kaeng Khiao Wan?
Alle drei Begriffe bezeichnen dasselbe Gericht. „Green Curry“ ist die englische Bezeichnung, „Grünes Curry“ die deutsche Übersetzung. „Gaeng Kiaw Wan“ und „Kaeng Khiao Wan“ sind unterschiedliche Umschriften des thailändischen Namens แกงเขียวหวาน.
Warum heißt Grünes Curry „süßes grünes Curry“?
Der Name „Kiaw Wan“ bedeutet wörtlich „grün und süß“. Gemeint ist jedoch nicht, dass das Curry besonders süß ist, sondern dass die Schärfe durch Kokosmilch und Kräuter ausgewogener und milder wirkt als bei vielen anderen Thai-Currys.
Ist Grünes Curry scharf?
Ja, traditionelles Grünes Curry gehört zu den schärferen Currys der Thai-Küche. Die tatsächliche Schärfe hängt jedoch von der verwendeten Currypaste und der Menge der Chilis ab. In vielen Restaurants außerhalb Thailands wird es deutlich milder zubereitet.
Welche Auberginen kommen in Grünes Curry?
Traditionell werden Thai-Auberginen (Ma Kheua Pro, มะเขือเปราะ) und häufig auch kleine Erbsenauberginen verwendet. Sie geben dem Curry seine typische Textur und eine leicht herbe Note. Als Ersatz können normale Auberginen verwendet werden.
Welcher Basilikum gehört in Grünes Curry?
Für Gaeng Kiaw Wan wird Thai-Basilikum (Horapa, โหระพา) verwendet. Er besitzt ein leicht süßliches, anisartiges Aroma und unterscheidet sich deutlich vom Heiligen Basilikum (Kra Pao), der für Pad Kra Pao verwendet wird.
Kann man Grünes Curry vegetarisch oder vegan zubereiten?
Ja. Statt Fleisch werden häufig Tofu, Pilze oder zusätzliches Gemüse verwendet. Für eine vegane Variante sollte auch eine Currypaste ohne Garnelenpaste sowie ein Ersatz für Fischsauce verwendet werden.
Kann man Grünes Curry einfrieren?
Ja. Grünes Curry lässt sich problemlos bis zu drei Monate einfrieren. Reis sollte jedoch separat aufbewahrt oder frisch gekocht werden. Frischer Thai-Basilikum wird idealerweise erst nach dem Aufwärmen hinzugefügt.
Was serviert man zu Grünem Curry?
Traditionell wird Grünes Curry mit gedämpftem Jasminreis serviert. Der Reis nimmt die würzige Kokosmilchsauce auf und sorgt für einen angenehmen Ausgleich zur Schärfe des Currys.
Was kostet Grünes Curry in Thailand?
In lokalen Restaurants und Curry-Reis-Läden kostet eine Portion Grünes Curry heute meist zwischen 100 und 180 Baht. In touristischen Restaurants liegen die Preise häufig zwischen 180 und 350 Baht, je nach Lage und verwendeter Einlage. Varianten mit Garnelen oder Meeresfrüchten sind meist etwas teurer.

Willkommen auf unserem Thailand-Reiseblog Sonne auf der Haut.
Wir sind Thomas und Channa. Seit vielen Jahren leben wir in Thailand und teilen die große Leidenschaft, dieses faszinierende Land in all seinen Facetten zu entdecken. Wir laden dich herzlich ein, mit uns zusammen auf Entdeckungsreise zu gehen. Dich erwarten farbenfrohe Ein- und Ausblicke in ein aufregendes Leben im sonnigen Thailand.
Drohne registrieren in Thailand
Atemberaubende Luftaufnahmen ohne Stress: In Thailand musst du deine Drohne bei CAAT und NBTC registrieren – oft kompliziert für Urlauber. MAX übernimmt die komplette Anmeldung für dich, schnell und zuverlässig. So kannst du entspannt abheben und Thailand aus neuen Perspektiven erleben.
Transparenz: Affiliate-Link
Dieser Blogartikel enthält unsere persönlichen Empfehlungen in Form von sogenannten Affiliate-Links. Wenn du über diese Links etwas buchst oder kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten; der Preis bleibt für dich unverändert.




