Thomas Riess – Reiseblogger, Fotograf und Thailand-Experte.
Als Reiseblogger, Fotograf und Inhaber der Hochzeitsagentur heiraten-thailand.com kennt Thomas Riess die schönsten Orte aus erster Hand. Seit vielen Jahren lebt er in Thailand und teilt auf sonneaufderhaut.com seine Erfahrungen und Geheimtipps.
Was ist Gelbes Curry (Yellow Curry)?
Gelbes Curry – auf Thai Gaeng Kari (แกงกะหรี่), auch Yellow Curry oder Kaeng Kari geschrieben – gehört zu den bekanntesten Currygerichten der thailändischen Küche. Im Vergleich zu Grünem Curry oder Rotem Curry ist es meist etwas milder und besitzt durch die verwendeten Gewürze einen leicht würzigen und dezent süßlichen Geschmack.

Die bekannteste Variante ist Gaeng Kari Gai (แกงกะหรี่ไก่) mit Hühnchen und Kartoffeln. Ebenfalls verbreitet sind Gaeng Kari Goong (แกงกะหรี่กุ้ง) mit Garnelen und Gaeng Kari Pla (แกงกะหรี่ปลา) mit Fisch.
Charakteristisch für Gelbes Curry sind seine goldgelbe Farbe und die Gewürze in der Currypaste. Kurkuma, Currypulver, Kreuzkümmel und Koriander verleihen dem Gericht sein typisches Aroma und unterscheiden es deutlich von anderen Thai-Currys. Die Sauce wird mit Kokosmilch zubereitet und ist meist cremig, würzig und nur moderat scharf.
Die Ursprünge des Gelben Currys liegen in den kulinarischen Einflüssen aus Indien und Malaysia, die über Handelswege nach Thailand gelangten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein eigenständiges thailändisches Currygericht, das heute in Restaurants und Privathaushalten im ganzen Land beliebt ist.
Direkt nach dieser Einleitung findest du unser Rezept für authentisches Gelbes Curry mit Hühnchen. Anschließend erfährst du mehr über die Geschichte des Gerichts, die verwendeten Zutaten, typische Varianten und die Besonderheiten von Gaeng Kari.
Gaeng Kari Gai – Gelbes Thai Curry mit Hühnchen und Kartoffeln
Für dieses Rezept verwenden wir die klassische Kombination aus Hühnchen, Kartoffeln und einer cremigen Kokosmilchsauce. Die Kartoffeln sind ein typischer Bestandteil vieler Gelber Currys und harmonieren hervorragend mit den milden Gewürzen der Currypaste. Während des Garens nehmen sie einen Teil der Sauce auf und sorgen für eine besonders sättigende Mahlzeit.
Wie bei vielen Thai-Currys beginnt die Zubereitung mit dem Anbraten der Currypaste in der Kokoscreme. Dieser Schritt hilft dabei, die Aromen der Gewürze besser zu entfalten und verleiht dem Curry seinen typischen Geschmack.
Gaeng Kari Gai Rezept – Gelbes Curry mit Hühnchen und Kartoffeln
Mildes Thai-Curry mit Hühnchen, Kartoffeln und Kokosmilch. Gelbes Curry zählt zu den zugänglichsten Currygerichten der thailändischen Küche und überzeugt mit einer cremigen Sauce sowie den typischen Aromen von Kurkuma und Currygewürzen.

Kategorie: Hauptgereicht
Küche: Thailändisch
Schwierigkeit: Einfach
Portionen
2 Portionen
Zubereitungszeit
10 Minuten
Kochzeit
25 Minuten
Kalorien
650-750 kcal
Zutaten für 2 Personen
- 400 ml Kokosmilch (mindestens 17 % Fettgehalt)
- 2–3 EL Gelbe Currypaste (Nam Prik Gaeng Kari)
- 300 g Hähnchenoberschenkel ohne Knochen, in mundgerechte Stücke geschnitten
- 250–300 g festkochende Kartoffeln, gewürfelt
- 1/2 Karotte
- 1 Zwiebel, in grobe Streifen geschnitten
- 150 ml Hühnerbrühe oder Wasser
- 1 TL Curry Powder
- 1 EL Fischsauce
- 1 EL Palmzucker
- Frischer Koriander zum Garnieren
- 1 rote Chili, in feine Streifen geschnitten (optional)
- Jasminreis zum Servieren
Vorbereitungen
- Jasminreis kochen und warm halten.
- Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
- Karotten in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
- Zwiebel in Streifen schneiden.
- Hühnchenschenkel in in vier Teile schneiden.
Zubereitung
1. Currypaste anbraten
Die dicke Kokoscreme von der Oberfläche der Kokosmilch entnehmen und in einem Wok oder Topf erhitzen. Die Gelbe Currypaste und optional das Kurkuma hinzufügen und 2–3 Minuten unter Rühren anbraten, bis die Gewürze ihr Aroma entfalten.
2. Hühnchen hinzufügen
Hühnchen in den Wok geben und einige Minuten anbraten, bis das Fleisch außen seine rohe Farbe verliert.
4. Curry köcheln lassen
Die restliche Kokosmilch und die Brühe hinzufügen. Alles bei mittlerer Hitze etwa 12–15 Minuten sanft köcheln lassen.
5. Kartoffeln und Karotten garen
Die Kartoffeln und Karotten in die Sauce geben und weitere 10-15 Minuten mitgaren, bis sie weich sind.
6. Abschmecken
Fischsauce, Curry Powder und Palmzucker einrühren. Das Curry sollte cremig, würzig und leicht süßlich schmecken. Zwiebeln hinzugeben und noch mal gnaz kurz aufkochen.
7. Servieren
Das Gelbe Curry mit Jasminreis anrichten und nach Belieben mit frischem Koriander sowie feinen Chilistreifen garnieren.
Tipps
Schärfe anpassen
Gelbes Curry ist traditionell eher mild. Wer es schärfer mag, kann etwas mehr Currypaste verwenden oder frische Chilis dazu servieren.
Kokosmilch verwenden
Eine Kokosmilch mit hohem Fettgehalt sorgt für die typische cremige Konsistenz.
Klassische Beilage
Traditionell wird Gelbes Curry mit Jasminreis serviert. In einigen Regionen Thailands wird dazu auch Roti gereicht.
Weitere Varianten von Gelbem Curry
Gelbes Curry lässt sich mit verschiedenen Zutaten zubereiten. Neben der klassischen Version mit Hühnchen sind insbesondere Fisch und Garnelen beliebte Alternativen.
Gaeng Kari Pla (แกงกะหรี่ปลา) – Gelbes Curry mit Fisch
Für diese Variante eignen sich feste Fischsorten wie Kabeljau, Heilbutt oder Seeteufel. Da Fisch deutlich schneller gart als Fleisch, wird er erst in den letzten 5 bis 8 Minuten in die heiße Currysauce gegeben. Die Kartoffeln können wie im Grundrezept separat vorgekocht werden.
Gaeng Kari Goong (แกงกะหรี่กุ้ง) – Gelbes Curry mit Garnelen
Auch Garnelen passen hervorragend zu den milden Gewürzen des Gelben Currys. Geschälte und entdarmte Garnelen werden erst kurz vor dem Servieren in die fertige Sauce gegeben und benötigen je nach Größe nur 2 bis 3 Minuten Garzeit.
Unser Tipp aus der Küche
Wer etwas mehr Sauce für den Jasminreis möchte, kann zusätzlich einen kleinen Schuss Kokosmilch hinzufügen. Die Gewürze der Currypaste bleiben dabei weiterhin gut erhalten. Für eine dickere Konsistenz lässt sich das Curry einfach einige Minuten länger köcheln.
Die wichtigsten Zutaten für Gelbes Curry
Für den typischen Geschmack von Gaeng Kari sind einige wenige Zutaten entscheidend. Gemeinsam sorgen sie für die charakteristische Farbe, die cremige Konsistenz und die mild-würzige Aromatik des Gerichts.

Gelbe Curry Paste (Nam Prik Gaeng Kari)
Sie bildet die Grundlage des Currys und enthält unter anderem Kurkuma, Currypulver sowie typische Zutaten der thailändischen Küche wie Zitronengras, Schalotten und Knoblauch.
Hühnchen
Für Gaeng Kari Gai wird traditionell Hühnchen verwendet. Besonders saftig bleibt das Fleisch, wenn Hähnchenschenkel statt Hähnchenbrust verwendet werden.
Kartoffeln
Kartoffeln gehören zu den klassischen Zutaten vieler Gelber Currys. Sie machen das Gericht besonders sättigend und harmonieren hervorragend mit der milden Currysauce.
Kokosmilch
Eine Kokosmilch mit hohem Fettgehalt sorgt für die cremige Konsistenz und verbindet die Gewürze der Currypaste zu einer ausgewogenen Sauce.
Kurkuma und Currypulver
Diese Gewürze verleihen dem Curry seine typische goldgelbe Farbe und das charakteristische Aroma, das Gelbes Curry von anderen Thai-Currys unterscheidet.
Fischsauce und Palmzucker
Sie sorgen für die für die thailändische Küche typische Balance aus Würze, leichter Süße und Tiefe.
Koriander
Frischer Koriander wird häufig als Garnitur verwendet und bringt eine frische Kräuternote ins Gericht.
Jasminreis oder Roti
Traditionell wird Gelbes Curry meist mit Jasminreis serviert. In einigen Regionen Südthailands ist auch Roti eine beliebte Beilage.
Die Geschichte von Gaeng Kari
Gelbes Curry unterscheidet sich von vielen anderen Thai-Currys durch seine deutlichen Einflüsse aus Indien und Malaysia. Über Handelswege gelangten Gewürze wie Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander bereits vor Jahrhunderten nach Südostasien und fanden ihren Weg in die regionale Küche.
Anders als Grünes oder Rotes Curry basiert Gaeng Kari nicht ausschließlich auf traditionellen Thai-Aromaten. Die Currypaste kombiniert typische Zutaten der thailändischen Küche wie Zitronengras, Galgant, Schalotten und Knoblauch mit Gewürzen, die ursprünglich aus Indien stammen. Dadurch entsteht der charakteristische Geschmack des Gelben Currys.
Besonders im Süden Thailands, wo seit Jahrhunderten enge kulturelle und wirtschaftliche Verbindungen zur malaiischen Halbinsel bestehen, ist Gelbes Curry fest in der regionalen Küche verankert. Von dort aus verbreitete sich das Gericht über das ganze Land und gehört heute zu den bekanntesten Thai-Currys.
Der Name „Kari“ (กะหรี่) geht auf das Wort „Curry“ zurück, das seinen Ursprung in südindischen Sprachen hat. Bis heute erinnert Gelbes Curry damit an die vielfältigen kulturellen Einflüsse, die die thailändische Küche geprägt haben.
Die gelbe Currypaste – Das Herzstück von Gaeng Kari
Die gelbe Currypaste (Nam Prik Gaeng Kari, น้ำพริกแกงกะหรี่) verleiht dem Gelben Curry seinen typischen Geschmack und seine charakteristische Farbe. Im Unterschied zu Roter oder Grüner Currypaste enthält sie zusätzlich Gewürze wie Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander, die auf Einflüsse aus Indien und Malaysia zurückgehen.
Kurkuma sorgt für die goldgelbe Farbe des Currys und bringt ein mild-würziges Aroma mit. Ergänzt wird die Paste häufig durch Currypulver, das dem Gericht seine typische Gewürznote verleiht. Daneben kommen klassische Zutaten der thailändischen Küche wie Zitronengras, Galgant, Schalotten, Knoblauch und Garnelenpaste zum Einsatz.
Im Vergleich zu Roter oder Grüner Currypaste enthält die gelbe Variante meist weniger Chilis und gilt daher als etwas milder. Genau diese Kombination aus Thai-Aromaten und Gewürzen macht den besonderen Charakter von Gaeng Kari aus.
Für die heimische Küche eignen sich fertige Gelbe Currypasten aus dem Asiashop sehr gut. Bewährte Marken sind beispielsweise Mae Ploy oder Maesri. Wer keine Gelbe Currypaste findet, kann ersatzweise etwas Currypulver und Kurkuma zu einer Roten Currypaste geben, um einen ähnlichen Geschmack zu erzielen.
Tipps für die Zubereitung von Gelbem Curry
Die Grundlage eines gelungenen Gelben Currys ist das Anbraten der Currypaste in der Kokoscreme. Dadurch können sich die Aromen der Gewürze besser entfalten und die Sauce erhält ihren typischen Geschmack.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Kartoffeln. Da sie deutlich länger garen als das Hühnchen, werden sie häufig vorgekocht und erst später zur Sauce gegeben. So bleiben die Kartoffeln formstabil und das Fleisch wird nicht zu lange gegart.
Gelbes Curry ist im Vergleich zu Grünem oder Rotem Curry meist etwas milder. Deshalb lohnt es sich, die Sauce am Ende sorgfältig abzuschmecken. Das Zusammenspiel von Kokosmilch, Fischsauce und Palmzucker sorgt für die typische Balance aus Würze, leichter Süße und Cremigkeit.
Gelbes Curry vs. Massaman Curry – Wo liegen die Unterschiede?
Gelbes Curry (Gaeng Kari) und Massaman Curry gehören zu den milderen Currygerichten der thailändischen Küche. Beide werden mit Kokosmilch zubereitet und zeigen Einflüsse aus der indischen und malaiischen Küche, unterscheiden sich jedoch deutlich im Geschmack.
Gelbes Curry wird mit Kurkuma und Currypulver zubereitet und besitzt ein mild-würziges Aroma. Die Sauce ist cremig, aber meist etwas leichter als bei einem Massaman Curry. Typische Zutaten sind Hühnchen, Kartoffeln und Zwiebeln.
Massaman Curry enthält zusätzlich Gewürze wie Zimt, Kardamom, Nelken und Sternanis. Dadurch schmeckt es aromatischer, etwas süßer und insgesamt komplexer. Häufig werden außerdem Erdnüsse und Tamarinde verwendet, die dem Gericht zusätzliche Tiefe verleihen.
Während Gelbes Curry oft in weniger als 30 Minuten zubereitet werden kann, wird Massaman Curry traditionell häufig mit Rindfleisch oder anderen Schmorstücken gekocht und benötigt dadurch meist etwas mehr Zeit.
Wer ein mildes und unkompliziertes Thai-Curry sucht, greift häufig zu Gelbem Curry. Wer würzige Aromen und eine etwas kräftigere Gewürznote bevorzugt, wird meist beim Massaman Curry fündig.
Varianten von Gaeng Kari
Wie viele andere Thai-Currys wird auch Gelbes Curry mit unterschiedlichen Zutaten zubereitet. Die Grundlage aus Gelber Currypaste, Kokosmilch und Gewürzen bleibt dabei erhalten, während Fleisch, Fisch oder Gemüse dem Gericht jeweils einen eigenen Charakter verleihen.
Gaeng Kari Gai (แกงกะหรี่ไก่) – Gelbes Curry mit Hühnchen
Die bekannteste Variante wird mit Hühnchen, Kartoffeln und Zwiebeln zubereitet. Durch die kurze Garzeit eignet sie sich besonders gut für die heimische Küche und gehört zu den beliebtesten Gelben Currys in Thailand.
Gaeng Kari Pla (แกงกะหรี่ปลา) – Gelbes Curry mit Fisch
Für diese Variante werden meist feste Fischsorten verwendet. Der Fisch wird erst gegen Ende der Garzeit in die Sauce gegeben, damit er saftig bleibt und nicht zerfällt.
Gaeng Kari Goong (แกงกะหรี่กุ้ง) – Gelbes Curry mit Garnelen
Garnelen passen hervorragend zu den milden Gewürzen des Gelben Currys und benötigen nur wenige Minuten Garzeit. Dadurch entsteht eine leichte und schnell zubereitete Variante des Gerichts.
Gaeng Kari Neua (แกงกะหรี่เนื้อ) – Gelbes Curry mit Rindfleisch
Mit Rindfleisch erhält das Curry einen kräftigeren Geschmack. Besonders geeignet sind Stücke aus Schulter oder Hüfte, die langsam in der Sauce gegart werden können.
Gaeng Kari Jay (แกงกะหรี่เจ) – Vegetarisches oder veganes Gelbes Curry
Auch ohne Fleisch lässt sich Gelbes Curry problemlos zubereiten. Häufig werden Tofu, Kichererbsen oder Gemüse wie Süßkartoffeln, Karotten und Brokkoli verwendet. Für die vegane Variante kommen Currypasten ohne Garnelenpaste sowie Sojasauce statt Fischsauce zum Einsatz.
Regionale Varianten
Vor allem im Süden Thailands finden sich Gelbe Currys mit stärkeren Einflüssen aus der malaiischen Küche. Dort werden teilweise zusätzliche Gewürze verwendet und das Curry gelegentlich mit Roti statt Jasminreis serviert.
Wie wird Gelbes Curry serviert?
Gelbes Curry wird in Thailand meist als Teil einer gemeinsamen Mahlzeit serviert. Dabei stehen mehrere Gerichte in der Tischmitte, die zusammen mit Reis gegessen werden. Das Curry wird in einer Schüssel angerichtet und nach Belieben über den Reis gegeben.
Die klassische Beilage ist Jasminreis, dessen milder Geschmack gut mit der cremigen und würzigen Currysauce harmoniert. Besonders die Kartoffeln nehmen einen Teil der Sauce auf und machen das Gericht zu einer sättigenden Mahlzeit.
In einigen Regionen Südthailands wird Gelbes Curry auch mit Roti serviert. Das dünne Fladenbrot eignet sich hervorragend, um die Sauce aufzunehmen, und zeigt die kulturellen Einflüsse aus der malaiischen Küche.
Gelbes Curry wird häufig mit Hühnchen, Kartoffeln und Zwiebeln zubereitet, je nach Region und Restaurant sind aber auch Varianten mit Fisch, Garnelen oder Rindfleisch verbreitet. Durch seine milde Würze zählt es zu den Thai-Currys, die auch bei Besuchern Thailands besonders beliebt sind.
Warum du Gelbes Curry probieren solltest
Gaeng Kari gehört zu den beliebtesten Currygerichten der thailändischen Küche. Die Kombination aus Kokosmilch, Gelber Currypaste, Kartoffeln und Hühnchen sorgt für ein mildes und ausgewogenes Aroma, das sich deutlich von Grünem Curry, Rotem Curry oder Massaman Curry unterscheidet.
Durch seine moderate Schärfe eignet sich Gelbes Curry besonders gut für Einsteiger, die die Vielfalt der Thai-Küche kennenlernen möchten. Gleichzeitig bietet das Gericht mit seinen Gewürzen und der cremigen Sauce genügend Charakter, um auch Liebhaber thailändischer Currys zu begeistern.
Mit den richtigen Zutaten lässt sich Gaeng Kari zudem unkompliziert zu Hause zubereiten. Wer ein authentisches Thai-Curry mit milder Würze und cremiger Konsistenz sucht, sollte Gelbes Curry unbedingt einmal ausprobieren.
FAQ – Häufige Fragen zu Gelbem Curry
Was bedeutet „Gaeng Kari“?
„Gaeng“ (แกง) ist das thailändische Wort für Curry. „Kari“ (กะหรี่) stammt ursprünglich vom Wort „Curry“ ab und verweist auf die indischen und malaiischen Einflüsse des Gerichts. Zusammen bedeutet Gaeng Kari einfach „Gelbes Curry“ beziehungsweise „Currygericht“.
Ist Gelbes Curry scharf?
Gelbes Curry gilt als eines der mildesten Thai-Currys. Die Schärfe ist meist deutlich geringer als bei Grünem oder Rotem Curry. Wie scharf das Gericht tatsächlich wird, hängt jedoch von der verwendeten Currypaste und deren Dosierung ab.
Was ist der Unterschied zwischen Gelbem Curry und Massaman Curry?
Beide Currys werden mit Kokosmilch zubereitet und besitzen Einflüsse aus Indien und Malaysia. Gelbes Curry wird vor allem durch Kurkuma und Currypulver geprägt, während Massaman Curry zusätzlich Gewürze wie Zimt, Kardamom und Sternanis enthält. Dadurch schmeckt Massaman meist etwas würziger und komplexer.
Welche Kartoffeln eignen sich für Gelbes Curry?
Am besten eignen sich festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln. Sie behalten beim Garen ihre Form und passen besonders gut zur cremigen Currysauce.
Kann man Gelbes Curry vegetarisch oder vegan zubereiten?
Ja. Hühnchen kann durch Tofu, Kichererbsen oder Gemüse ersetzt werden. Für eine vegane Variante sollten eine Currypaste ohne Garnelenpaste sowie Sojasauce oder eine vegane Fischsauce verwendet werden.
Kann man Gelbes Curry einfrieren?
Ja, Gelbes Curry lässt sich gut einfrieren. Beim Auftauen können Kartoffeln allerdings etwas weicher werden. Das Curry sollte langsam erwärmt und nicht stark aufgekocht werden.
Warum wird Gelbes Curry manchmal mit Roti serviert?
Neben Jasminreis wird Gelbes Curry in einigen Regionen Südthailands auch mit Roti gegessen. Das Fladenbrot eignet sich hervorragend, um die cremige Currysauce aufzunehmen, und spiegelt die kulturellen Einflüsse aus Malaysia und Indien wider.
Wie schmeckt Gelbes Curry?
Gelbes Curry schmeckt cremig, mild-würzig und leicht süßlich. Die Aromen von Kokosmilch, Kurkuma und Currypulver stehen im Vordergrund. Im Vergleich zu Grünem oder Rotem Curry ist die Schärfe meist deutlich zurückhaltender.

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