Thomas Riess – Reiseblogger, Fotograf und Thailand-Experte.
Als Reiseblogger, Fotograf und Inhaber der Hochzeitsagentur heiraten-thailand.com kennt Thomas Riess die schönsten Orte aus erster Hand. Seit vielen Jahren lebt er in Thailand und teilt auf sonneaufderhaut.com seine Erfahrungen und Geheimtipps.
Dein umfassender Reiseführer zum Ang Thong Nationalpark
Ein Ang Thong Nationalpark Ausflug gehört zu den beeindruckendsten Erlebnissen, die du rund um Koh Samui machen kannst. Nur eine Bootsstunde vom Festland der Insel entfernt wartet eine Inselwelt, die aussieht, als hätte jemand hunderte Kalksteinfelsen einfach mitten ins türkisfarbene Meer geworfen. Der Mu Ko Ang Thong National Marine Park besteht aus 42 Inseln, spektakulären Karstformationen, versteckten Lagunen und weißen Sandstränden – und trotzdem fühlt er sich an vielen Stellen überraschend ursprünglich an.

Die meisten Besucher erleben Ang Thong im Rahmen eines Tagesausflugs. Doch wer wirklich verstehen möchte, warum dieser Nationalpark so besonders ist, sollte über eine Nacht nachdenken. Wir wohnen seit über sieben Jahren auf Koh Samui – und haben es trotzdem lange nicht geschafft, den Nationalpark zu besuchen. Als sich im April zwischen unseren Hochzeitsbegleitungen ein paar freie Tage ergaben, wurde es endlich Zeit. Was wir erlebt haben, erfährst du in diesem ausführlichen Reisebericht.
🏝️ Das Wichtigste auf einen Blick
- 🌴 42 Inseln im Archipel – Kalksteinfelsen, versteckte Buchten, weiße Strände und türkisfarbenes Wasser
- 🚤 Anreise nur per Boot – Tagestouren täglich ab Koh Samui (Nathon Pier oder Mae Nam Pier) und ab Koh Phangan
- 🥾 Spektakulärer Aussichtspunkt – Der Panoramablick auf Koh Wua Ta Lap gehört zu den schönsten in ganz Thailand
- 🏕️ Übernachten möglich – Einfache Bungalows und Zelte direkt am Strand auf Koh Wua Ta Lap
- 🛶 Kajak & Schnorcheln – Viele Touren beinhalten beides an kleinen Buchten und Korallenriffen
- 📅 Beste Reisezeit – Januar bis April: ruhige See, viel Sonne, ideale Sichtweiten
- ⛔ Jährliche Schließung – Üblicherweise 1. November bis 15. Dezember (Monsunzeit)
- 💰 Eintrittspreise – 300 Baht Erwachsene / 150 Baht Kinder (Stand 2026)
- ⏰ Öffnungszeiten – Täglich 08:00 bis 17:00 Uhr
Lage und Besonderheiten des Mu Ko Ang Thong Nationalpark
Der Ang Thong Marine Nationalpark – offiziell Mu Ko Ang Thong National Marine Park – liegt etwa 30 Kilometer nordwestlich von Koh Samui und rund 25 Kilometer westlich von Koh Phangan. Administrativ gehört er zur Provinz Surat Thani. Das geschützte Gebiet umfasst insgesamt rund 102 Quadratkilometer Land- und Wasserfläche und setzt sich aus 42 Inseln unterschiedlicher Größe zusammen.

Der Name „Ang Thong“ bedeutet übersetzt „goldene Schüssel“ – eine poetische Anspielung auf die eindrucksvollen Karstformationen, die sich wie ein natürliches Becken um die inneren Gewässer des Archipels legen. Die Inseln bestehen überwiegend aus Kalkstein, der über Millionen von Jahren durch Wind, Regen und Meerwasser geformt wurde. Daraus entstanden spektakuläre Felstürme, Höhlen, natürliche Bögen und steile Felswände, die heute das Landschaftsbild prägen.
Seit 1980 steht das Inselarchipel unter Naturschutz und wird vom thailändischen Department of National Parks (DNP) verwaltet. Motorboote dürfen in weiten Teilen des Parks nur eingeschränkt fahren, ankern ist ausschließlich an ausgewiesenen Stellen erlaubt.
Unser persönlicher Reisebericht.
Obwohl wir schon seit Jahren auf Koh Samui wohnen, hatten wir es irgendwie nie geschafft, den Ang Thong Nationalpark zu besuchen. Im April ergaben sich zwischen den vielen Hochzeiten, die wir in dieser Saison begleiten, ein paar freie Tage – und wir fassten spontan den Entschluss, es endlich anzugehen.
Was wir auf keinen Fall wollten: uns mit hunderten Tagesausflüglern beim Aufstieg zum berühmten Aussichtspunkt in die Warteschlange stellen oder von Programmpunkt zu Programmpunkt hetzen lassen. Bei unserer Recherche stießen wir auf die Möglichkeit, direkt auf der Hauptinsel zu übernachten – und das klang nach genau dem richtigen Ansatz.

Die Buchung war allerdings nicht ganz unkompliziert. Die Unterkunft muss direkt über den Nationalpark reserviert werden, gleichzeitig braucht man einen separaten Bootstransfer. Selbst ein Besuch im Reisebüro half uns dabei nicht weiter. Nach weiterer Recherche stießen wir schließlich auf den Anbieter Koh Sanuk, der genau diese Kombination im Programm hat. Auf der Website konnte man wählen, ob man mit einem langsamen Holzboot oder einem Speedboot anreisen möchte, und zwischen Bungalow oder Zelt wählen.
Aufgrund unserer kurzfristigen Anfrage war auch hier etwas Geduld gefragt. Anna von Koh Sanuk kommunizierte mit uns über WhatsApp, bestätigte zunächst den Transfer und schickte am Abend die Buchungsbestätigung für den Bungalow nach. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die unkomplizierte und freundliche Unterstützung – und auch das Boots-Team verdient volles Lob: extrem freundliches Personal, das die ganze Fahrt ein Auge auf uns hatte und unterwegs sogar Fotos von uns gemacht hat. Fünf Sterne, ohne zu zögern.
Der Anreisetag: Ab Maenam in den Nationalpark
Unsere Reise begann am Grand Sea Pier in Maenam im Norden Koh Samuis. Normalerweise ist eine Hotelabholung im Paket inkludiert – da wir aber direkt auf der Insel leben, sind wir einfach mit dem Auto zum Pier gefahren.

Nach einem kurzen Check-in gab es zunächst ein kleines Frühstück und eine Einweisung durch das Personal. Gegen 9:30 Uhr startete die Fahrt mit dem Speedboot. Nach etwa einer Stunde erreichten wir den ersten Stopp – einen Schnorchelspot, dessen Namen wir uns leider nicht gemerkt haben. Nach rund 45 Minuten ging es weiter direkt nach Koh Wua Ta Lap.

Koh Wua Ta Lap – Die Hauptinsel des Ang Thong Nationalparks
Koh Wua Ta Lap ist die Hauptinsel des Mu Ko Ang Thong Nationalparks und der einzige Ort im gesamten Schutzgebiet, an dem du offiziell übernachten kannst. Die Insel beherbergt die Parkverwaltung und ist für viele Besucher das absolute Highlight des gesamten Archipels.

Schon die Ankunft war beeindruckend. Koh Wua Ta Lap wirkt wie eine versteckte Bucht zwischen steilen, dicht bewachsenen Kalksteinfelsen – weißer Sandstrand, Kokospalmen, dahinter grüne Berghänge mit markanten Felsformationen. Der Anblick ist fast surreal.
Während die Tagesausflügler sofort Richtung Aussichtspunkt aufbrachen, checkten wir zunächst im Besucherzentrum ein und beantragten eine Drohnengenehmigung. Das Personal war ausgesprochen freundlich und hilfsbereit – besten Dank nochmals an dieser Stelle.

Dann ging es zum Bungalow. Klein, ohne Klimaanlage, nicht besonders üppig ausgestattet – aber genau das wussten wir vorher und es war völlig in Ordnung. Anschließend aßen wir eine Kleinigkeit im Restaurant. Das Essen ist günstig und beginnt bei etwa 120 Baht für ein einfaches Gericht. Kulinarische Überraschungen darf man nicht erwarten – aber darum geht es hier auch nicht.

Gegen 14:30 Uhr begannen die ersten Tagesboote, die Insel zu verlassen. Und gegen 15 Uhr war Koh Wua Ta Lap nahezu menschenleer. Nur noch das Parkpersonal war vor Ort. Was für ein Gefühl.
Der Aussichtspunkt – Einer der schönsten Views in Thailand

Das absolute Highlight von Koh Wua Ta Lap: der Panorama-Aussichtspunkt, der über den Pha Jun Jaras Nature Trail erreichbar ist und aus über 300 Metern Höhe einen atemberaubenden Blick über den gesamten Nationalpark bietet. Von oben blickst du auf die zahlreichen Kalksteininseln, die wie grüne Hügel aus dem türkisfarbenen Wasser ragen – ein Anblick, den du so schnell nicht vergisst.

Der Aufstieg ist anstrengend und stellenweise steil, technisch aber nicht schwierig. Was uns – speziell im April – wirklich zu schaffen machte, war die extreme Hitze. Wir brauchten gut eine Stunde bis nach oben. Wichtig: Der Trail gliedert sich in fünf Etappen. Bereits die erste Aussichtsplattform liefert jenen Blick über die malerische Bucht, den man auf unzähligen Reise-Websites und Postkarten sieht. Dieses Bild ist kein Werbefoto – so sieht es wirklich aus.


Der Nature Trail ist täglich von 06:00 bis 17:15 Uhr geöffnet. Nimm ausreichend Wasser mit und unterschätze die Hitze nicht.
Wer nach dem Aufstieg noch Energie übrig hat: Die sogenannte Lotus Cave (Bua Bok Cave), eine großartige Tropfsteinhöhle, ist nur wenige Gehminuten entfernt. Wir haben nach dem anstrengenden Aufstieg darauf verzichtet und lieber die letzten Abendstunden am Strand verbracht

Die Nacht auf Koh Wua Ta Lap
Gegen 19 Uhr gab es Abendessen, dann zogen wir uns langsam in den Bungalow zurück. Der hatte sich tagsüber leider ordentlich aufgeheizt. Ohne Klimaanlage schafften es selbst die Ventilatoren kaum, die Hitze zu vertreiben. Und ein großer Gecko direkt neben dem Schlaffenster, der die halbe Nacht seine charakteristischen Laute von sich gab, sorgte für eine… lebhafte Nacht. :-)
Um 06:00 Uhr morgens waren wir auf den Beinen – wir wollten unbedingt den Sonnenaufgang erleben. Die Sonne versteckte sich zunächst noch hinter Wolken, also nutzten wir die Zeit für einen Spaziergang über die Insel und natürlich für das, was wir immer tun: fotografieren.

Das warme Morgenlicht tauchte die kleine Insel langsam in goldene Farben. Koh Wua Ta Lap war nahezu vollkommen still – nur das Rauschen der Wellen, Vogelstimmen und das Zirpen der Insekten. Dieser Morgen allein war die Übernachtung wert.


Danach besuchten wir noch kurz das Besucherzentrum. Dort gibt es interessante Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt des Parks – besonders beeindruckend ist das ausgestellte Wal-Skelett. Nach dem Frühstück und ein paar entspannten Stunden am Strand hieß es packen: unser Boot wartete bereits.


Praktische Infos zu Koh Wua Ta Lap
Auf der Insel gibt es außerdem eine kleine Krankenstation für die Erstversorgung verletzter Besucher. Wie mir die Krankenschwester erzählte, sind es vor allem Schnittverletzungen durch scharfe Felsen beim Klettern, die behandelt werden müssen – festes Schuhwerk ist also kein Luxus. Für ernstere Notfälle steht ein Speedboot bereit, das schnell zu einer der Nachbarinseln oder zurück zum Festland fahren kann.

Gegen Mittag ging es weiter zum Tham Rang Beach. Schon bei der Anfahrt zeigte sich erneut diese beeindruckende Kulisse: türkisfarbenes Wasser, weiße Sandstrände, dicht bewachsene Kalksteinberge. Der Strand wirkte deutlich weitläufiger und ruhiger als die Hauptbucht auf Koh Wua Ta Lap. Das Wasser leuchtete je nach Sonneneinstrahlung in verschiedenen Türkis- und Blautönen.


Hier wurde uns und den anderen Gästen das Mittagessen serviert. Anschließend konnte man eine Kajaktour entlang der Küste unternehmen oder im ausgewiesenen Bereich schwimmen. Die Kajaktour war für uns das absolute Highlight dieses Stopps: Direkt entlang der gewaltigen Kalksteinfelsen paddeln, vorbei an kleinen Buchten, Felsspalten und dunklen Höhlen, die man vom Ausflugsboot aus kaum sieht. Vom Wasser aus wirkt die Landschaft des Nationalparks noch einmal ganz anders – und noch eindrucksvoller.


Der Emerald Lake – Das Highlight auf Koh Mae Ko
Die letzte Station unseres Ausflugs führte uns zum berühmten Emerald Lake – auf Thai Talay Nai genannt – auf der Insel Koh Mae Ko. Und ja, der Ruf, den dieser Ort hat, ist absolut gerechtfertigt.

Der Talay Nai ist ein nahezu vollständig von steilen Kalksteinfelsen umschlossener Binnensee, der von außen kaum sichtbar ist. Das Wasser ist über unterirdische Kanäle mit dem Meer verbunden und leuchtet – je nach Sonnenstand – in intensiven Smaragdgrün- und Türkistönen. Der Anblick ist beinahe unwirklich.

Vom kleinen Strandbereich führt eine steile Treppe hinauf zu mehreren Aussichtspunkten. Der Aufstieg dauert etwa zehn Minuten und kann bei großer Hitze anstrengend werden – aber der Blick von oben auf den See und die umliegenden Felsen entschädigt für alles. Viele Besucher starten hier auch ihre Kajaktouren oder kühlen sich kurz im Meer ab.

Wichtig: Das Schwimmen im Emerald Lake selbst ist streng verboten, da der See unter besonderem Naturschutz steht.
Bei bestem Wetter ging es anschließend zurück Richtung Koh Samui. Unterwegs hielten wir noch kurz bei Koh Phangan, um einige Gäste abzusetzen – dann erreichten wir schließlich wieder Koh Samui.
Fazit: Lohnt sich ein Ang Thong Nationalpark Ausflug?
Absolut. Der Mu Ko Ang Thong National Marine Park gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen im Golf von Thailand. Die Kombination aus spektakulären Kalksteininseln, türkisblauem Wasser, versteckten Lagunen, traumhaften Stränden und atemberaubenden Aussichtspunkten macht ihn zu einem Highlight, das du dir bei einem Besuch auf Koh Samui oder Koh Phangan nicht entgehen lassen solltest.

Unser Tipp: Wenn du Koh Wua Ta Lap und den berühmten Viewpoint wirklich in Ruhe erleben möchtest, übernachte dort. Genau das macht den Unterschied. Sobald die Tagesboote gegen 15 Uhr verschwinden, kehrt eine Stille ein, die du so schnell nicht vergisst. Kein Gedränge, kein Zeitdruck – nur du, die Natur und dieser unglaubliche Ort.
Natürlich darf man bei einer Übernachtung keinen Luxus erwarten. Die Bungalows sind einfach, es kann heiß werden, und die Infrastruktur ist bewusst minimal gehalten. Aber genau diese Einfachheit macht den Aufenthalt so authentisch. Für uns war es eines der schönsten Erlebnisse seit langer Zeit in Thailand.
Aktivitäten im Ang Thong Nationalpark
Kajakfahren
Kajakfahren gehört zu den schönsten Möglichkeiten, den Nationalpark zu erkunden. Erst vom Wasser aus zeigt sich, wie spektakulär die Landschaft wirklich ist: entlang steiler Kalksteinfelsen, an kleinen Buchten, Felsspalten und Höhlen, die vom Ausflugsboot aus kaum sichtbar sind. Die ruhigen Lagunen zwischen den Inseln eignen sich auch für Anfänger. Viele Touren haben Kajaks bereits im Preis inkludiert – prüfe das vor der Buchung. Alternativ kannst du Kajaks auf einigen Inseln direkt mieten, meist für 100 bis 200 Baht pro Stunde.
Schnorcheln
Schnorcheln gehört bei vielen Touren zum festen Programm. Besonders rund um Koh Sam Sao und in der Nähe von Koh Mae Ko gibt es schöne Spots mit klarem Wasser und kleineren Korallenbereichen. Die Ausrüstung ist meist im Tourpreis enthalten. Wer häufiger schnorchelt, sollte die eigene Maske mitbringen – geliehene Masken sitzen selten perfekt.
Wandern & Aussichtspunkte
Der Aussichtspunkt auf Koh Wua Ta Lap ist das bekannteste Wanderziel im Nationalpark – nach einem steilen Aufstieg einer der eindrucksvollsten Ausblicke im gesamten Golf von Thailand. Auch der Emerald Lake auf Koh Mae Ko bietet mehrere Aussichtspunkte mit fantastischem Blick auf den smaragdgrünen Binnensee.
Baden & Entspannen
Viele Inseln im Nationalpark haben kleine traumhafte Strände mit feinem Sand und kristallklarem Wasser. An den offiziellen Stopps der Bootstouren bleibt immer ausreichend Zeit zum Schwimmen, Sonnenbaden oder einfachen Entspannen inmitten der spektakulären Naturkulisse.
Übernachten im Ang Thong Nationalpark
Wer den Park wirklich erleben möchte – in der Ruhe des frühen Morgens, beim Sonnenuntergang, ohne Tagesausflügler – sollte unbedingt eine Nacht einplanen. Übernachten ist ausschließlich auf Koh Wua Ta Lap möglich. Die Nationalparkverwaltung betreibt dort einfache Bungalows sowie einen kleinen Campingbereich direkt am Strand.

Bungalows
Die einfachen Holzbungalows bieten Platz für zwei Personen und verfügen über Betten, Ventilator und ein eigenes Badezimmer. Klimaanlage, Fernseher oder Minibar sucht man vergebens. Dafür liegt man nur wenige Schritte vom Strand entfernt. Strom ist in der Regel abends verfügbar. Die Preise beginnen je nach Größe und Saison bei etwa 600 Baht pro Nacht.
Camping

Alternativ gibt es einen kleinen Campingbereich mit sanitären Anlagen. Zelte können direkt vor Ort gemietet werden. Die Übernachtung im Zelt ist eines der intensivsten Naturerlebnisse im Park – Meeresrauschen und tropische Dschungelatmosphäre direkt vor dem Zelteingang inklusive. Preis: 450 Baht pro Nacht.
Buchung & wichtige Hinweise
- Buchung über die offizielle Website des Department of National Parks (DNP) Thailand oder direkt am Pier
- Frühzeitig reservieren – die Kapazität ist sehr begrenzt, besonders in der Hauptsaison
- Das Restaurant ist nur tagsüber geöffnet – für Abend und Morgen eigene Vorräte mitbringen
- Strom gibt es nur für einige Stunden am Abend – Powerbank einpacken
- Alkohol ist im Park nicht gestattet
- Mückenspray ist unverzichtbar, besonders nachts und auf Dschungelpfaden
Ang Thong Nationalpark Ausflug: Touren & Kosten

Praktisch alle Besucher kommen über organisierte Tagestouren ab Koh Samui oder Koh Phangan. Im Tourpreis in der Regel enthalten sind Bootstransfer, Nationalparkgebühr (300 Baht), ein einfaches Mittagessen sowie Schnorchelausrüstung. Das Kajak ist je nach Anbieter inklusive oder kostet 100 bis 200 Baht Aufpreis pro Stunde.
- Tagestour mit Holzboot (Gruppe): ca. 1.500–1.800 Baht pro Person
- Tagestour mit Speedboat (Gruppe): ca. 2.200–2.800 Baht pro Person
- Private Tour (exklusives Boot): ab ca. 8.000 Baht
- Kajak-Verleih vor Ort: ca. 100–200 Baht pro Stunde
- Nationalparkgebühr Erwachsene: 300 Baht
- Nationalparkgebühr Kinder unter 14 Jahren: 150 Baht
Bei der Tourwahl solltest du einige Dinge beachten: Holzboote sind langsamer, aber meist ruhiger bei Wellengang und verbringen oft mehr Zeit an den einzelnen Stopps. Speedboote ermöglichen mehr Programmpunkte an einem Tag, können bei rauer See aber ungemütlich werden. Auch die Gruppengröße spielt eine Rolle – kleinere Gruppen bedeuten weniger Gedränge und mehr Flexibilität. Da sich das Wetter im Golf von Thailand schnell ändern kann, lohnt es sich außerdem, auf flexible Stornobedingungen zu achten.
Gebucht werden kann über Plattformen wie GetYourGuide, über örtliche Reisebüros oder direkt über das Hotel auf Koh Samui oder Koh Phangan.
Anreise zum Ang Thong Nationalpark
Der Park ist ausschließlich per Boot erreichbar – eine Anreise auf eigene Faust ohne organisierten Transfer ist nicht möglich.
Ab Koh Samui
Hauptabfahrtspunkt ist der Nathon Pier im Westen der Insel. Einige Touren starten auch am Mae Nam Pier im Norden. Die Überfahrt dauert mit dem Holzboot etwa 1,5 bis 2 Stunden, mit dem Speedboot etwa 30 bis 45 Minuten. Die meisten Touren beginnen zwischen 8 und 9 Uhr morgens und kehren zwischen 16 und 17 Uhr zurück. Viele Anbieter bieten auf Anfrage einen Hotelabholservice an.
Ab Koh Phangan
Die Überfahrt ist kürzer – mit dem Speedboat etwa 20 bis 30 Minuten. Auch von Koh Phangan gibt es regelmäßige Tagestouren, die Auswahl ist jedoch kleiner als ab Koh Samui.
Beste Reisezeit für den Ang Thong Nationalpark Ausflug
Die ideale Reisezeit für einen Ang Thong Nationalpark Ausflug liegt zwischen Januar und April. In diesen Monaten ist das Meer meist ruhig, die Unterwassersicht hervorragend und die Bedingungen für Bootstouren, Kajak und Schnorcheln optimal.
Ab Mai wird es zunehmend heißer und schwüler. Ausflüge sind weiterhin problemlos möglich, Wanderungen zu den Aussichtspunkten aber durch die hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von über 30 Grad spürbar anstrengender.
Zwischen Oktober und Dezember beginnt die Regenzeit. Häufigerer Wellengang, kräftige Regenschauer und kurzfristige Wetterumschwünge sind möglich. Besonders Speedbootfahrten können dann deutlich unruhiger verlaufen.
Wichtig: Der Nationalpark ist üblicherweise jedes Jahr vom 1. November bis 15. Dezember komplett geschlossen – zur Erholung der Natur und wegen der Monsunbedingungen. Die genauen Termine können sich je nach Wetterlage leicht verschieben.
Weitere Informationen findest du direkt beim Thai National Parks: thainationalparks.com
Praktische Tipps für deinen Ang Thong Ausflug
- ☀️ Früh starten lohnt sich: Morgens ist das Meer oft ruhiger und die Temperaturen noch angenehm.
- 🥤 Viel Wasser mitnehmen: Besonders der Aufstieg zum Aussichtspunkt wird bei tropischer Hitze schnell zur schweißtreibenden Angelegenheit.
- 👟 Festes Schuhwerk tragen: Für Wanderungen und felsige Wege sind Turnschuhe oder Trekkingsandalen deutlich besser als Flipflops.
- 🌊 Seekrankheit nicht unterschätzen: Gerade bei Speedbooten kann die Überfahrt bei Wellengang unruhig werden. Empfindliche Personen sollten Tabletten gegen Reiseübelkeit dabeihaben.
- 📱 Wasserschutz für Handy & Kamera: Beim Kajakfahren oder Ein- und Aussteigen wirst du fast immer nass. Eine wasserdichte Hülle oder ein Beutel ist Pflicht.
- 🦟 Mückenspray einpacken: Vor allem am Abend und bei einer Übernachtung auf der Hauptinsel sind Mücken allgegenwärtig.
- 💵 Bargeld mitnehmen: Auf den Inseln gibt es keine Geldautomaten, Kartenzahlung ist meist nicht möglich.
- 📸 Drohnen nur mit Genehmigung: Wer eine Drohne mitbringt, benötigt eine Genehmigung der Nationalparkverwaltung – am besten direkt nach der Ankunft auf Koh Wua Ta Lap beantragen.
- 🏕️ Übernachtung früh reservieren: Die wenigen Bungalows und Zelte sind besonders in der Hauptsaison schnell ausgebucht.
FAQ – Häufige Fragen zum Ang Thong Nationalpark
Lohnt sich der Ang Thong Nationalpark?
Definitiv. Das Archipel gehört zu den schönsten Naturzielen rund um Koh Samui und begeistert mit Kalksteinfelsen, türkisfarbenem Wasser, versteckten Buchten und spektakulären Aussichtspunkten.
Kann man im Nationalpark übernachten?
Ja, Übernachtungen sind auf Koh Wua Ta Lap möglich. Dort gibt es einfache Bungalows sowie einen kleinen Campingplatz direkt am Strand.
Wie lange dauert ein Ausflug?
Die meisten Tagestouren dauern etwa von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Wer eine Übernachtung plant, sollte mindestens zwei Tage einplanen.
Was kostet der Eintritt zum Nationalpark Ang Thong
Die Nationalparkgebühr beträgt aktuell 300 Baht für Erwachsene und 150 Baht für Kinder zwischen 3 und 14 Jahren.
Wann ist die beste Reisezeit?
Die besten Bedingungen herrschen normalerweise zwischen Januar und April mit ruhiger See und viel Sonne.
Ist der Nationalpark ganzjährig geöffnet?
Nein. Das Schutzgebiet ist üblicherweise jedes Jahr vom 1. November bis 15. Dezember wegen der Monsunzeit geschlossen.
Kann man dort schnorcheln?
Ja, viele Touren beinhalten Schnorchelstopps. Besonders rund um Koh Sam Sao gibt es schöne Schnorchelspots.
Ist der Aufstieg zum Aussichtspunkt schwierig?
Der Weg ist steil und schweißtreibend, technisch aber nicht besonders anspruchsvoll. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind trotzdem sehr empfehlenswert.
Kann man den Nationalpark ohne Tour besuchen?
Nein. Linienverkehr gibt es nicht. Die Anreise über organisierte Bootstouren oder private Boote.
Was sollte man unbedingt mitnehmen?
Sonnencreme, ausreichend Wasser, Mückenspray, Bargeld, festes Schuhwerk sowie eine wasserdichte Hülle für Handy oder Kamera.

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