Thomas Riess – Reiseblogger, Fotograf und Thailand-Experte.

Als Reiseblogger, Fotograf und Inhaber der Hochzeitsagentur heiraten-thailand.com kennt Thomas Riess die schönsten Orte aus erster Hand. Seit vielen Jahren lebt er in Thailand und teilt auf sonneaufderhaut.com seine Erfahrungen und Geheimtipps.

Unser ausführlicher Reiseknigge für deine Thailandreise.

Ist es tatsächlich notwendig, einen ganzen Artikel über Verhaltensregeln und Sitten in Thailand zu schreiben? Die besten Verhaltensregeln in einem fremden Land sind eigentlich jene, für die es keine große Erklärung braucht – die sich von selbst ergeben, wenn man mit Einfühlungsvermögen, Respekt und einem offenen Herzen reist.

Der Tempel Wat Mahathat Laem Sak von oben fotografiert

Mit ein wenig Zurückhaltung und Beobachtungsgabe lässt sich vieles einfach durch Zuschauen erfahren. Wir leben seit vielen Jahren in Thailand und haben in dieser Zeit sehr genau beobachtet, was Touristen manchmal unbewusst falsch machen – und wie leicht es ist, es richtig zu machen. Dieser Leitfaden ist unser persönliches Destillat daraus.

1. Die Begrüßung in Thailand – der Wai

Anders als in Deutschland oder anderen europäischen Ländern gibt man sich in Thailand nicht die Hand. Ein kultureller Unterschied, den ich persönlich als sehr angenehm empfinde, ist die thailändische Begrüßung mit einem Wai. Ich fand es schon immer suspekt, fremden Menschen die Hand reichen zu müssen. Uns noch suspekter und überaus bescheuert finde ich die üblichen Businesslehren, dass ein Händedruck unter Männern immer kräftig sein sollte.

Bei einem Wai werden die Hände mit den Handflächen zueinander vor dem Körper gefaltet und eine leichte Verbeugung angedeutet. Gesellschaftlich gleichgestellte Personen begrüßen sich mit einem Wai auf Brusthöhe. Zur Begrüßung spricht man als Frau „Sawadee kha“ und als Mann “Sawadee khrab“. Je höher die gesellschaftliche Stellung des Gegenübers ist, desto höher positioniert man auch die Hände.

Diese feinen Abstufungen in der korrekten Ausführung eines Wai wirst Du als Urlauber auf Anhieb gar nicht verstehen. Das wird auch nicht von Dir erwartet. Besser ist es da einfach mit einem freundlichen Lächeln oder einem Kopfnicken zu antworten. Das offizielle „Hallo“ auf Thai ist ganz einfach und sollte in deinem Sprachgebrauch nicht fehlen. Als Frau sagt man „Sawadee kha“, als Mann “Sawadee khrab“. Thats it.

Es kann auch vorkommen, dass beim Ausführen eines Wai improvisiert wird. Kinder die in Eile waren und von Ihren Eltern angehalten wurden mich zu begrüßen haben dann den Wai auch schon mal mit nur einer Hand gemacht da sie in der anderen Hand Spielzeug hatten. Auch hier zählt die gute Absicht.

Mit dem Wai sollte man es aber nicht übertreiben. Wir sehen immer wieder Touristen, die zwar in bester Absicht handeln, aber alles und jeden mit einem Wai begrüßen. Busfahrer in öffentlichen Verkehrsmittel, Verkäufer im Shopping Center und Märkten oder das Personal eines Strandrestaurants begrüßt man nicht mit einem Wai.

Nimm dir einfach Zeit und beobachte die Menschen um dich herum. Du wirst sehr schnell ein Gespür dafür bekommen wie sich Menschen in Thailand grüßen. Und wie immer gilt: Dein Lächeln zaubert auch ein Lächeln auf Dein Gegenüber.

2. Lächeln in Thailand öffnet viele Türen

Wenn du nur einen einzigen Tipp aus diesem Artikel mitnimmst, dann diesen: Lächle. Ein freundliches Lächeln öffnet in Thailand tatsächlich viele Türen – bei Behördengängen ebenso wie im alltäglichen Miteinander. In Thailand ist man bestrebt, in Ruhe und Harmonie miteinander zu leben. Öffentliches Lautwerden, Streiten oder Rumpöbeln wird gar nicht gerne gesehen. Besonders wichtig ist das Konzept des Gesicht-Wahrens: Niemand möchte öffentlich bloßgestellt oder in Verlegenheit gebracht werden – weder der Einheimische noch du.

💡 Auch Preisverhandlungen – zum Beispiel mit dem Taxifahrer – gelingen mit Freundlichkeit und einem Lächeln viel eher als mit griesgrämiger Miene.

3. Das Königshaus – absolute Respektspflicht

Thailand ist eine konstitutionelle Monarchie, und der König nimmt im Leben der Thais eine tiefe, spirituell aufgeladene Bedeutung ein. Kritische Äußerungen über den König, die Königin oder das Königshaus sind durch das Gesetz der Majestätsbeleidigung (Lèse-majesté) verboten – und das wird ernst genommen.

⚠️ Verstöße gegen dieses Gesetz können zu mehrjährigen Gefängnisstrafen führen – auch für Ausländer. Das gilt auch für Posts in sozialen Medien, die von Thailand aus gemacht werden. Also bitte einfach merken: Keine Kritik am Königshaus

Auf allen thailändischen Geldscheinen und Münzen befindet sich das Bildnis des Königs. Tritt daher niemals auf einen Geldschein oder eine Münze, die heruntergefallen ist – der Fuß gilt als der unreinste Körperteil, und das Bildnis des Königs sollte niemals damit berührt werden.

Jeden Morgen um 8:00 Uhr und jeden Abend um 18:00 Uhr wird in Thailand die Nationalhymne gespielt – etwa an Bahnhöfen, in Parks oder an öffentlichen Plätzen. Thais bleiben dann stehen. Bitte tue das als Gast ebenso.
Auch im Kino wird vor jeder Vorstellung die Königshymne gespielt. Alle Zuschauer stehen auf. Bleib sitzen ist keine Option – und wäre sehr respektlos.

4. Der gesunde Menschenverstand

Viele Verhaltensregeln in Thailand erübrigen sich eigentlich von selbst, wenn man fremden Kulturen mit dem nötigen Respekt, mit Toleranz und Offenheit begegnet und sich nicht gerade wie ein Elefant im Porzellanladen verhält. Oft reicht es schon mit einer Portion gesunden Menschenverstand durchs Leben zu gehen um nicht in unangenehme oder gar gefährliche Situationen zu geraten. Das gilt im Übrigen nicht nur für Thailand, sondern für alle Länder dieser Welt und natürlich auch für dein Zuhause.

5. Diese 10 Dinge solltest du nicht in Thailand tun

Hier kommen unsere 10 wichtigsten No_Gos in Thailand. Auf einige Punkte gehen wir detaillierter ein, andere lassen wir unkommentiert.

  1. In der Öffentlichkeit laut werden
  2. Den Kopf von Fremden berühren.
  3. FKK Baden oder sonstige zur Schaustellung von Nacktheit
  4. Deinen Visazeitraum nicht überschreiten. (Overstay)
  5. Buddha Statuen besteigen
  6. In Thailand Drogen konsumieren
  7. Betrunken Roller oder Auto fahren
  8. Niemals die Füße auf den Tisch legen
  9. Die königliche Familie beleidigen
  10. Geizig sein

6. Fotografieren in Thailand

Nicht ist leichter als das. Wer schon einmal in Thailand gewesen ist weiß, dass Thailänder, egal ob jung oder alt, selbst für Ihr Leben gerne fotografieren und auch gerne fotografiert werden. Ich erinnere mich gerne ein paar Jahre zurück, als ich in Phuket mit meiner großen Kamera an einem etwas abgelegenen Privathaus vorbei lief.

Dort fand gerade eine thailändische Hochzeitszeremonie statt. Als mich einer der Hochzeitsgäste erblickte, trat dieser nach Außen und bat mich in das Zimmer zu kommen um zu fotografieren. Ich war zunächst etwas verschüchtert da ich nicht wusste, wie ich mich hier zu verhallten hatte. Ich bin der Aufforderung dann doch gefolgt und habe um mein Leben fotografiert. Das Brautpaar saß auf dem Boden und hatte gerade die in Thailand üblichen Geld- und Goldgeschenke von den Eltern empfangen.

Von allen Seiten hat man mich fröhlich aufgemuntert alles ausgiebig zu fotografieren. Nach der Zeremonie wurde ich dann auch gleich noch zum Essen eingeladen. Dies soll natürlich kein Freifahrtschein sein um alles und jeden in Thailand zu fotografieren. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du fotografieren darfst, frag einfach freundlich nach. In den meisten Fällen wird man sich sogar darüber freuen.

Wenn du Dein Gegenüber auf thailändisch um eine Zustimmung für ein Foto bitten möchtest, frage einfach ruhig und mit einem herzlichen Lächeln „Thai Rub Dai Mai?“ Ganz sicher wird man dir mit einem „Dai krup“ (Mann) oder Dai kha (Frau) antworten und dir die Einwilligung geben.

Einschränkungen was das Fotografieren in Thailand betrifft, gibt es nur sehr Wenige. Es ist zum Beispiel verboten militärische Anlagen zu fotografieren. Auch in Museen, Malls und Einkaufszentren ist das Fotografieren meist verboten. Bitte beachte entsprechende Verbotsschilder am Eingang. Und wenn du dir nicht sicher bist? Einfach mit einem Lächeln wieder fragen.

Fotografieren und Filmen mit Drohnen in Thailand – strenge Auflagen beachten

Wer mit einer Drohne unterwegs ist, sollte sich vorab gut informieren. Thailand hat in den letzten Jahren die Regeln für den Drohnenbetrieb deutlich verschärft. Vor dem ersten Flug sind zwei separate Registrierungen verpflichtend: bei der CAAT (Civil Aviation Authority of Thailand) für den flugrechtlichen Teil und bei der NBTC (National Broadcasting and Telecommunications Commission) für die Funkfrequenz der Drohne.

Der charmante Poseidon Beach in Khal Lak

Ohne diese Registrierungen ist das Fliegen einer Drohne in Thailand illegal – unabhängig davon, ob es sich um ein professionelles Gerät oder eine kleine Hobbydrohne handelt. Wer erwischt wird, riskiert empfindliche Bußgelder.

Darüber hinaus gelten strikte Flugverbotszonen: über Tempeln, Nationalparks, bestimmten Schutzgebieten, Flughäfen und militärischen Anlagen ist das Fliegen grundsätzlich verboten.

Wir empfehlen, die Registrierung vor der Reise erledigen zu lassen – am besten über einen spezialisierten Service, da das Prozedere für Urlauber schnell unübersichtlich wird. → Zum Drohnen-Registrierungsservice

7. Finger weg von Drogen

Finger weg von Drogen in Thailand. Man kann es nicht oft genug sagen. Besitz und Konsum von illegalen Drogen sind strengstens verboten. Die Strafen sind drastisch: von Geldstrafen über Gefängnisstrafen bis hin zur Todesstrafe beim Drogenhandel.

⚠️ Auch wenn du jemanden siehst, der Drogen anbietet oder konsumiert: Halte Abstand. Wer in der Nähe ist, kann ebenfalls in Verdacht geraten.

Cannabis – ein Sonderfall: Seit 2022 wurde Cannabis in Thailand teillegalisiert, was international für Aufsehen gesorgt hat. Die Rechtslage ist jedoch komplex und hat sich mehrfach verändert. Stand 2025 ist Cannabis nicht für den Freizeitkonsum freigegeben. Öffentliches Rauchen ist verboten, und das Mitführen beim Ein- und Ausreisen bleibt eine Straftat. Bitte informiere dich vor deiner Reise über die aktuelle Gesetzeslage.

8. E-Zigaretten und Vapen – streng verboten

Das ist ein Punkt, der viele Touristen überrascht: E-Zigaretten, Vapes und elektronische Shishas sind in Thailand verboten – Einfuhr, Besitz und Verwendung gleichermaßen. Die Strafen sind empfindlich: Bußgelder bis zu 30.000 Baht und theoretisch sogar Gefängnisstrafen bis zu 10 Jahren. Wir haben einen ausführlichen Artikel dazu auf unserem Blog – bitte informiere dich vor der Reise.
Auch reguläre Zigaretten unterliegen strengen Regeln: Rauchen ist in geschlossenen öffentlichen Räumen, Restaurants und vielen Stränden verboten. Achte auf Verbotsschilder.

9. Alkohol und Straßenverkehr

Betrunken Auto oder Motorroller fahren ist in Thailand nicht nur gesetzlich verboten, sondern lebensgefährlich. Thailand hat eine der höchsten Verkehrsunfallraten der Welt – Motorradunfälle sind die häufigste Unfallursache bei Touristen.

  • Helmpflicht: Das Tragen eines Helms ist gesetzlich vorgeschrieben. Wer ohne Helm erwischt wird, zahlt Bußgeld.
  • Linksverkehr: In Thailand wird links gefahren. Das ist für Europäer gewöhnungsbedürftig. Miete keinen Roller, wenn du dir nicht sicher bist.

💡 Wenn du Alkohol getrunken hast: Nimm ein Songthaew, ein Taxi oder ein Grab-Fahrzeug. Dein Leben ist es wert.

10. Was du beim Besuch eines Tempels beachten solltest

Unsere Verhaltensregeln im thailändischen Tempel.

Viele der prächtigen Tempelanlagen in Thailand sind begehrte Ausflugsziele für Reisende aus der ganzen Welt. Dabei sollte man nicht vergessen, dass ein Tempel zunächst ein religiöser Ort ist, den man mit dem nötigen Respekt und einem angemessenen Verhalten betreten sollte. In fast allen Tempelanlagen finden sich deshalb entsprechende Hinweise auf Schildern, die darauf hinweisen, wie man sich vor Ort verhalten sollte. Die Mehrheit der thailändischen Bevölkerung sind bekennende Buddhisten und nutzen den Tempel für Ihre Gebete. Lass den Menschen hier entsprechend Ruhe und störe sie bitte nicht.

Reich verzierter Innenraum eines Tempels

Ganz wichtig: Achte bitte bei deinem Besuch eines Tempels auf eine Bekleidung bei der die Schultern und Knie bedeckt sind. Ziehe deine Schuhe aus bevor du die Gebetshalle des Tempels betrittst. Der Zugang zu den meisten Tempelanlagen in Thailand ist kostenfrei. Du darfst aber gerne eine Spende hinterlassen und unterstützt dabei die Pflege und den Erhalt dieser wunderschönen Bauwerke. Fotografie viel, aber bitte mit dem nötigen Respekt. Du darfst selbstverständlich in den Tempelanlagen fotografieren.

11. Richtiges Verhalten gegenüber Mönchen

Unsere Verhaltensregeln im thailändischen Tempel.

Auf manchen Websseiten finden sich Verhaltensregeln für Thailand, die schlichtweg falsch sind. Auf einer Webseite zum Beispiel haben wir gelesen, dass Frauen einen Mönch nicht ansprechen dürfen. Diese Aussage ist falsch. Selbstverständlich darf eine Frau einen Mönch ansprechen und sich mit Ihm unterhalten.

Almosen an die Mönche in Thailand

Wie sonst könnte Sie wohl dem Mönch mitteilen, dass Sie z.B. gerne ein Segnung durch den Mönch bekommen möchte? Richtig ist, dass eine Frau einen Mönch nicht berühren darf. Frauen übergeben daher Gaben oder Speisen an die Mönche immer indirekt in dem diese auf ein Tuch vor dem Mönch abgelegt werden. Kommt die Frau in männlicher Begleitung, so kann die Ihre Gaben zunächst den Mann übergeben, der diese dann an den Mönch weiter reicht.

12. Angemessene Kleidung – nicht nur im Tempel

Thailand ist ein tropisches Urlaubsland, und Shorts, Tops und Bademode gehören selbstverständlich dazu – aber eben nicht überall. Abseits von Strand und Pool sollte Kleidung Schultern und Knie bedecken, besonders in Tempeln, Behörden und ländlichen Gebieten.
FKK ist in Thailand verboten – und wird auch an Stränden durchgesetzt. Oben-ohne-Baden ist für Frauen offiziell nicht erlaubt, auch wenn es an manchen internationalen Resorthotels toleriert wird. Im Zweifel: lieber bedeckt bleiben.

💡 Wir haben einen ausführlichen Artikel zur Kleiderordnung in Thailand auf unserer Website – dort findest du konkrete Tipps für verschiedene Situationen.

13. Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit

Der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit ist ein Thailand in vielen Regionen immer noch ein Tabuthema. Die junge Generation, speziell in großen Städten wie Bangkok, geht da aber seit einiger Zeit etwas gelassener mit um. Lässiges Händchen halten sollte eigentlich nirgendwo mehr als Problem angesehen werden. Auf intensive Küsse in der Öffentlichkeit sollte man aber speziell in ländlichen Regionen einfach verzichten.

14. Füße auf den Tisch und Schuhe ausziehen

Füße auf den Tisch legen geht in Thailand gar nicht. Das zu muss man wissen, das in Thailand der Fuß als unrein und schmutzig betrachtet wird. Sehr wohl verständlich, wenn man weiß, das man in Thailand häufig mit Flip-Flops oder barfuß unterwegs ist und mit seinen Füßen den Druck und Schmutz der Straße aufnimmt. Ein derbes Schimpfwort, in Deutschland völlig wirkungslos, ist in Thailand „Schmutzige Ferse“. Es liegt also an dir, auf deiner Thailand Reise darauf zu achten, was du mit deinen Füßen anstellst.

Du solltest tunlichst darauf achten, niemanden mit deinen Füßen zu berühren. Das gilt hier als absoult unhöflich. Sollte das aus der Situation zum Beispiel beim Tanzen in der Diskothek ungewollt passieren, ist eine umgehend freundliche Entschuldigung mehr als angebracht. Man mag es kaum glauben, aber genau deswegen kommt es in Diskotheken oder Clubs die vorwiegend von Thailändern besucht werden, immer wieder zu Handgreiflichkeiten. Speziell dann, wenn vorher bereits ausreichend Alkohol geflossen ist.

In Thailand werden Schuhe nicht nur beim Betreten des Tempels ausgezogen, sondern auch immer dann, wenn man ein privates Haus betritt. Auch in kleineren Geschäften wird erwartet, dass man hier vor dem Betreten die Schuhe auszieht.

💡 Trage in Thailand am besten Schuhe, die du schnell an- und ausziehen kannst. Flip-Flops sind nicht nur praktisch, sondern absolut kultursensibel.

15. Den Kopf von Fremden berühren

Über diese Verhaltensregel streiten sich mitunter die Geister. Grundsätzlich berührt man keine fremden Personen am Kopf. Auch ohne diese Regel würden wir das grundsätzlich nicht tun und auch selbst nicht an uns wollen. Der Kopf ist die höchste Stelle des Menschen und gilt in Thailand als heilig.

Unabhängig davon, erleben wir es gar nicht so selten, dass auch Thailänder gegenüber europäischen Kindern gar nicht so zurückhaltend sind was das Berühren des Kopfes bei Kindern betrifft. Da kann es schon vorkommen, dass man einem wuscheligen kleinen Lockenkopf freudig durchs blonde Haar streicht.

16. Visa-Overstay – nicht unterschätzen

Überschreite niemals deinen erlaubten Aufenthaltszeitraum in Thailand. Ein Overstay – auch nur um einen Tag – führt zu einer Geldstrafe von 500 Baht pro Tag. Bei längerem Overstay drohen Verhaftung, Abschiebung und ein Einreiseverbot.

⚠️ Thailand kontrolliert die Ausreise sehr genau. Plane immer einen Puffer und beantrage rechtzeitig eine Verlängerung, wenn du länger bleiben möchtest.

💡 Wir haben auf sonneaufderhaut.com einen aktuellen Artikel zum Thailand Visum 2025 mit allen wichtigen Infos.

17. Umwelt und Natur respektieren

Thailand hat ein ernstes Plastikproblem – besonders an den Stränden und in küstennahen Gewässern. Als Gast dieses wunderschönen Landes: Hinterlasse keinen Müll am Strand, vermeide Einwegplastik wo möglich, und nimm deinen Abfall mit.

  • Korallen anfassen oder darauf treten ist verboten und schadet dem Riff nachhaltig.
  • Wilde Tiere füttern – inklusive Affen an touristischen Orten – klingt niedlich, ist aber schädlich und kann gefährlich werden.
  • Nationalparks haben klare Regeln – halte dich daran. Einige Strände und Inseln werden saisonal gesperrt, um die Natur zu schützen.

💡 Schnorchelst oder tauchst du? Verwende bitte rifffreundliche Sonnencreme ohne Oxybenzon – viele Resorts und Parks bestehen mittlerweile darauf.

18, Trinkgelder in Thailand

Trinkgeld ist in Thailand keine strenge Pflicht, aber eine herzlich willkommene Geste. Trinkgeld geben in Thailand. Wieviel sollte man geben, wo sollte man Trinkgeld geben, was ist angemessen und was nicht? Viel wird über diese Fragen im Netzt diskutiert. Wir haben uns ausführlich mit diesen Thema auseinander gesetzt und für euch unseren ganz persönlichen Trinkgeld in Thailand Guide erstellt.

Unser Fazit:

Wenn du dir die oben genannten Verhaltensregeln in Thailand etwas zu Herzen nimmst, wirst du Thailand von seiner besten Seite erleben. Jedes Land hat seine ganz eigene Kultur und Tradition. Denke daran, die Menschen, ihre Kultur und Bräuche zu respektieren, und du wirst einen wunderschönen und unvergesslichen Thailand Urlaub genießen.

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Wir sind Thomas und Channa. Seit vielen Jahren leben wir in Thailand und teilen die große Leidenschaft, dieses faszinierende Land in all seinen Facetten zu entdecken. Wir laden dich herzlich ein, mit uns zusammen auf Entdeckungsreise zu gehen. Dich erwarten farbenfrohe Ein- und Ausblicke in ein aufregendes Leben im sonnigen Thailand.

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